Premier, liga, bundesliga & co.: die woche, in der titelträume explodierten

Es war der Samstag, 16. März, 13:01 Uhr, als die europäischen Topligen ihre Rechnungen präsentierten – gnadenlos, laut, mit Promotions und Demotionen in Serie.

Wer in london, madrid und münchen durchfiel

Arsenal? Vier Tage nach dem Champions-League-Aus gegen Bayern ein 0:2 bei Brighton – Mikel Arteta versuchte es mit Jugend, doch die Seagulls zerhackten die Gunners in der ersten halben Stunde. Bukayo Saka verließ mit einer Oberschenkelzerrung den Platz, die Titelhoffnung dampfte in 18 Minuten ab.

In Spanien presste Real Madrid ohne Jude Bellingham trotzdem 4:2 bei Osasuna, aber der Gewinner hieß Girona. Ein 3:0 gegen Betis katapultiert die Provinzklub auf Rang zwei – hinter Barça, vor Atlético. La Liga hat erstmals seit 2014 wieder ein Dreikampf, der bis Mai offenbleibt.

Die Bundesliga? Bayern patzte in Heidenheim, 2:3, und Thomas Tuchel schrie sich nach Abpfiff die Lunge aus dem Leib. Leverkusen nutzte den Ausrutscher sofort: 2:0 in Wolfsburg, 19 Punkte Vorsprung – die Meisterschale wird in Werkself-Farben getaucht, bevor der Frühling richtig beginnt.

Ligue 1 liefert den skurrilsten fall

Ligue 1 liefert den skurrilsten fall

Paris Saint-Germain gewann 2:1 in Rennes, doch die Schlagzeile machte Kylian Mbappé – nicht wegen eines Treffers, sondern wegen seiner 79. Minute: Einwechslung, Tor, Auswechslung. Luis Enrique erklärte danach trocken: „Wir testen Systeme für die Königsklasse.“ Die französische Presse fragt, ob der Star darin mitspielen will.

Unten schaute Monaco 1:3 gegen Lorient in die Röhre, darunter taucht ein Name auf, den man seit Jahren nicht mehr las: Breel Embolo. Sein Doppelpack rettete die Monegassen vor dem Komplett-Kollaps, doch die Champions-League-Ränge rücken drei Spieltage vor Saisonende in weite Ferne.

Lo que ci è piaciuto? Girona, Leverkusen, Brighton. Quello che non ci è piaciuto? Arsenal, Monaco, Heidenheim. Die Bilanz: vier Ligen, vier Dramen, ein gemeinsamer Nenner – wer zögert, fliegt. Die nächste Runde ist in sieben Tagen, und die Tabelle lügt nie.