Premier league blamiert sich in europa – reif zerreißt die englische hausmacht
„Hintern versohlt!“ – mehr braucht Marcel Reif nicht zu sagen, um die Lage der Premier League auf den Punkt zu bringen. Nach dem 0:3 von Aston Villa gegen Bayer Leverkusen und dem frühen Aus von Manchester City und Chelsea sind nur noch Liverpool und Arsenal im Rennen um die Champions-League-Krone. Ein Debakel für die Liga, die sich gern als „beste der Welt“ feiert.
Reif ist live – und er trifft mitten ins herz
In seiner Sendung „Reif ist live“ ließ der 75-Jährige kein gutes Haar an der englischen Elite. „Witznummer!“ schimpfte er, während die Bilder des Villa-Debakels neben ihm liefen. Sein Fazit: Die Klubs hätten sich „selbst zu Superstars gemacht“, vergäßen aber, „auf dem Platz zu laufen“. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nur zwei Viertelfinal-Teilnehmer aus England – so schwach war die PL seit 2015 nicht mehr.
Was niemand laut sagt: Die Milliarden-Einnahmen aus TV-Rechten scheinen die Spieler zu erschlagen. Saläterhöhungen laufen, dagegen sinkt die Laufleistung. Beispiel Chelsea: 102 Mio. Euro für neue Stars verbrannt, Europa-Aus gegen Dortmund. Beispiel Manchester United: 72 Prozent Ballbesitz gegen Frankfurt, aber null Torgefahr. Die Statistik lügt nicht – und Reif auch nicht.

Der dfb profitiert – still und heimlich
Während Englands Presse herumkreischt, arbeitet der deutsche Fußball weiter. Leverkusen zieht mit einer jungen Truppe ins Viertelfinale ein, Bayern München gastiert als einziger deutscher Klub – und das mit dem kleinsten Etat der Runde. Die Ironie: Die Bundesliga gilt als „arm“, schlägt aber die „reiche“ Konkurrenz aus London und Manchester.
Klar, Jürgen Klopp und Mikel Arteta können das Blatt noch wenden. Doch selbst wenn Liverpool oder Arsenal den Pokal holen – die Premier League steht mit bloßem Hintern da. Und Marcel Reif? Der wird wieder live sein, wenn das nächste englische Team am Boden liegt. Dann wird wieder gelacht – diesmal über den Gegner.
