Prado schockiert amerika: supercross-sensation in denver!
Jorge Prado, der junge Spanier, hat die Supercross-Szene in den Vereinigten Staaten aufgemischt. Obwohl der Gewinn der AMA Supercross-Meisterschaft 2026 noch in weiter Ferne liegt, hat er eindrucksvoll bewiesen, dass er zu den aufstrebenden Stars des Motorsports gehört. Sein Auftritt in Denver, dem vorletzten Rennen in der spektakulären Arena des Empower Field at Mile High, war dabei ein Beweis seiner wachsenden Stärke.
Prado feiert einen sieg, gerät aber in kontroversen
Der talentierte Fahrer aus Galicien zeigte in Denver zwei Gesichter. In seinem Heat Race präsentierte er eine beeindruckende Vorstellung und feierte einen verdienten Sieg. „Es war wunderschön, mich nach einigen schwierigen Wochenenden wieder in dieser Situation zu sehen. Ich habe mich gut an die Streckenbedingungen anpassen können und dieser Sieg gibt mir viel Selbstvertrauen“, erklärte Prado nach seinem Triumph.
Das Hauptrennen verlief jedoch nicht ganz so reibungslos. Prado fand nicht ganz die gleiche Form, kämpfte aber verbissen um eine Platzierung unter den Top Fünf. Dabei kam es zu einer hitzigen Auseinandersetzung mit dem amtierenden Champion Cooper Webb. Ein unglücklicher Kontakt bei niedriger Geschwindigkeit führte dazu, dass Prado von der Strecke abkam und Webb stürzte – ein Vorfall, der in den Vereinigten Staaten für Aufsehen gesorgt hat.
Prado, bekannt für seine direkte Art, ließ keine Zweifel an seiner Meinung offen: „Wenn er mich überholen will, muss er schneller sein. Es hätte sauberer sein können, aber das ist Supercross, und das ist mir egal.“ Der Spanier beendete das Rennen schließlich als Sechster und festigt seine Position in den Top Ten der Meisterschaft.

Die meisterschaftspunkte und der kampf um den titel
Während Prado seinen Fokus auf den Kampf um seinen ersten US-Sieg behält, steht die Entscheidung um die Meisterschaft vor dem großen Finale in Salt Lake City kurz bevor. Hunter Lawrence setzte sich in Denver gegen Ken Roczen durch und führt nun mit nur einem Punkt (332 zu 331) vor Roczen in der Gesamtwertung an. Cooper Webb, der durch den Kontakt mit Prado wertvolle Punkte verlor, liegt mit 297 Punkten zurück. Prado nutzte die Gelegenheit, um dies dem Amerikaner anzumerken: „Er verliert die Meisterschaft, ich nicht.“
Das Rennen in Salt Lake City verspricht Spannung pur. Mit Hunter Lawrence, Ken Roczen und Eli Tomac am Start wird es ein Duell der Giganten. Jorge Prado wird zweifellos alles daran setzen, seine beeindruckende Entwicklung fortzusetzen und seinen ersten Sieg in der AMA Supercross-Saison einzufahren. Seine Leistung in Denver hat gezeigt, dass er auf dem richtigen Weg ist und die Supercross-Welt vor einer neuen Kraft gewarnt sein sollte. Die Saison ist noch nicht entschieden, und Prado ist ein ernstzunehmender Anwärter auf den Titel.
