Portugal stolpert – costa rettet gegen colombia!
Ein müder Stolperstein für die portugiesische Nationalmannschaft: Im dritten Gruppenspiel der WM gegen Colombia trennten sich beide Teams mit einem 0:0. Ein Ergebnis, das die Portugiesen zwar als Zweiter der Gruppe K ins Achtelfinale bringt, aber die Leistung wirft Fragen auf. Es hätte auch deutlich schlimmer kommen können, wenn nicht Diogo Costa im portugiesischen Tor einen außergewöhnlichen Job gemacht hätte.

Costa als mann der stunde – ronaldo im schatten
Die Leistung des Keepers vom FC Porto war schlichtweg herausragend. Mit einer Bewertung von 7.9 führte er den Power Ranking by Skechers an, deutlich vor den colombianischen Akteuren Puerta (7.6) und Jhon Arias (7.6). Sechs Paraden, darunter eine spektakuläre Abwehr gegen Arias in der ersten Halbzeit, hielten Portugal im Spiel. Während Costa glänzte, blieb Cristiano Ronaldo weit hinter den Erwartungen zurück. Der Superstar spielte zwar die kompletten 90 Minuten, konnte aber nur einen Schuss aufs Tor abgeben und spielte 22 Pässe. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.
James Rodríguez, der von der colombianischen Seite in der zweiten Halbzeit ausgewechselt wurde, zeigte mit 7.4 und 65 präzisen Pässen eine solide Leistung. Einige seiner Pässe gehörten zu den besten des Spiels, auch wenn sein Team letztendlich nicht in der Lage war, die portugiesische Abwehr entscheidend zu knacken. Es war ein taktisch ausgefechtetes Spiel, in dem beide Mannschaften vorsichtig agierten und auf Fehler des Gegners warteten. Das Ergebnis spiegelt diese Vorsicht wider.
Kylian Mbappé, Harry Kane und Rodri dominieren weiterhin das Power Ranking by Skechers nach der ersten Phase der WM. Ein Podest, das sich kaum noch ändern dürfte, denn der aktuell führende Leo Messi wird im letzten Gruppenspiel gegen Jordanien vermutlich nur eine untergeordnete Rolle spielen. Die Frage ist: Kann Portugal im Achtelfinale seine heutige Leistung wiederfinden? Oder wird der Stolperstein gegen Colombia länger nachwirken?
Die Wahrheit ist: Portugals Spiel war geprägt von fehlender Entschlossenheit. Abgesehen von Costas herausragenden Leistungen, fehlte es an echter Gefahr im portugiesischen Angriff. Es bleibt abzuwarten, ob Trainer Roberto Martínez in der Lage sein wird, seine Mannschaft bis zum Achtelfinale wieder in Form zu bringen. Die Konkurrenz wird nicht schlafen.
