Ponferradina kämpft in vigo um aufstieg: nerven blank in balaídos!
Die Spannung ist kaum zu überbieten: Am kommenden Samstag entscheidet sich in Vigo, wer den Sprung in die LaLiga Hypermotion schafft. Ponferradina und Celta Fortuna treffen im Rückspiel des Finales aufeinander, nachdem das Hinspiel torlos und von verpassten Chancen geprägt war.

Defensive stabilität gegen offensive ambitionen
Ponferradina, bekannt für ihre beeindruckenden Comebacks wie im Halbfinalduell gegen Atlético Madrid, steht vor der gleichen Herausforderung: Nur ein Sieg im Auswärtsspiel gegen Celta Fortuna wittert die Chance auf den Aufstieg. Die Partie in El Toralín offenbarte deutliche Unterschiede in den Spielansätzen. Ponferradina startete mutig, fand aber in der gut sortierten Defensive des jungen Celta-Teams kaum Durchlässigkeit. Celta Fortuna, auch wenn sie die Initiative an die Gäste abgab, ließ kaum Gefahr zu und übernahm im Laufe der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz, ohne dabei jedoch wirklich gefährlich zu werden.
Ein Schlüsselmoment war die 36. Minute, als Hugo González, der unbestrittene Star und Torschützenkönig des Celta Fortuna, mit einem kraftvollen Schuss knapp am Tor vorbeischoss. Andrés Prieto im Tor der Ponferradina war jedoch zur Stelle, um die wenigen gefährlichen Situationen abzuwehren. Die zweite Halbzeit spiegelte das Hinspiel wider: Celta Fortuna drängte auf den Sieg, während Ponferradina auf Konter setzte, wobei Carlos Calderón immer wieder als treibende Kraft agierte.
Ein vergebens Bemühen: Trotz mehrerer vielversprechender Angriffe, darunter ein Kopfball von Koke, der knapp über das Tor strich, blieb Ponferradina im Hinspiel ohne Tor. Die Nervosität beider Mannschaften war im Verlauf des Spiels deutlich spürbar, besonders in den letzten Minuten, als Ponferradina ein letztes Aufbäumen versuchte. Eine Freistoßsituation, die Andoni López schlug, konnte durch einen präzisen Kopfball von Coke vereitelt werden.
Die Aufstellung spiegelte die taktischen Überlegungen wider: Ponferradina mit Prieto im Tor, Koke (Jorrín, 75.), Ger Nóvoa, Undabarrena, Andoni, Calderón, San Emeterio (Nfulu, 89.), Morán (Cortés, 75.), Valle, Vázquez, Keita (Slavy, 75.). Celta Fortuna konterte mit Coke, Milla, Ribes, Meixus, Anxo, Antañón, Burcio, Oscar Marcos (Arcos, 72.), Joel López (Gavián, 66.), Marín (Somuah, 66.) und Hugo González (De la Iglesia, 87.).
Schiedsrichter Abraham Domínguez hatte alle Hände voll zu tun, um das Spiel unter Kontrolle zu halten. Gelbe Karten wurden an Nafti (16.), Andoni (25.), Keita (40.), Vázquez (71.) und Valle (87.) von Ponferradina sowie an Joel López (53.) und Burcio (56.) von Celta Fortuna verteilt. Vor rund 8.062 Zuschauern, darunter 500 Fans von Celta Fortuna, endete das Hinspiel torlos.
Die Entscheidung fällt nun in Vigo. Ob Ponferradina die Nerven behält und die Chance auf den Aufstieg nutzt, oder ob Celta Fortuna die Heimstärke ausspielen kann, wird sich am Samstag zeigen. Das Duell verspricht ein packendesFinale zu werden, in dem jeder Ballkontakt entscheidend sein könnte. Die leere Torriefer des Hinspiels mahnen beide Teams zur Wachsamkeit – ein Fehler kann hier das Aus bedeuten.
