Manchester citys guardiola kritisiert league-cup-regel – guehi fehlt im finale
Manchester city im league-cup-finale – aber ohne neuzugang guehi
Manchester City steht im Finale des League Cups und trifft dort auf den FC Arsenal. Der Weg dorthin war erfolgreich, mit einem klaren 5:1 Gesamtsieg gegen Newcastle United (2:0 im Hinspiel, 3:1 im Rückspiel). Doch Trainer Pep Guardiola ist unzufrieden, da Neuzugang Marc Guehi im Finale nicht eingesetzt werden darf.

Die umstrittene regel des league cups
Die Regel besagt, dass Spieler nur für zwei verschiedene Vereine im League Cup eingesetzt werden dürfen, wenn sie vor dem Ende des Wintertransferfensters oder vor dem Halbfinal-Hinspiel verpflichtet wurden – je nachdem, welcher Zeitpunkt früher liegt. Diese Regel führt zu einer ungewöhnlichen Situation für Manchester City.

Semenyo darf spielen, guehi nicht – warum?
Antoine Semenyo, der bereits Anfang Januar von AFC Bournemouth kam, war gegen Newcastle spielberechtigt und wird es auch im Finale sein. Marc Guehi hingegen, der erst nach dem Halbfinal-Hinspiel von Crystal Palace wechselte, darf nicht spielen. Dies ärgert Guardiola zutiefst.

Guardiolas deutliche worte
"Ich verstehe nicht, warum er nicht spielen darf", zeigte sich Guardiola sichtlich verärgert. "Antoine kam vor dem ersten Spiel, also konnte er spielen. Und jetzt ist es das Finale. Warum sollte Marc nicht spielen? Wir zahlen sein Gehalt, er ist unser Spieler!" Guardiola forderte die Verantwortlichen des Carabao Cups auf, die Regel zu überdenken.

Hoffnung auf eine kurzfristige änderung
Guardiola hofft, dass die Verantwortlichen des League Cups noch eine Anpassung der Regel vornehmen. Er hält diese für "total logisch", da Guehi zum Zeitpunkt des Finals bereits "so lange hier“ sei. Er erwartet jedoch eine negative Antwort von der English Football League (EFL), will es aber dennoch versuchen.

Newcastles howe hatte ähnliche kritik
Die umstrittene Regel war bereits zuvor Thema, als Eddie Howe, Trainer von Newcastle United, sich über die Spielberechtigung von Semenyo beschwerte. Semenyo erzielte im Hinspiel ein Tor und war auch im Rückspiel an zwei Toren beteiligt. Die EFL hatte erst in dieser Saison die Möglichkeit eingeführt, dass Spieler unter bestimmten Umständen für zwei Vereine im League Cup spielen dürfen.
Der fokus liegt nun auf dem finale
Trotz der Kontroverse konzentriert sich Manchester City nun auf das Finale gegen Arsenal. Guardiola wird versuchen, das Team bestmöglich auf das Spiel vorzubereiten, auch wenn er auf Marc Guehi im Kader verzichten muss. Das Spiel am 22. März verspricht ein spannendes Duell um den ersten Titel seit fast zwei Jahren zu werden.
