Düstere debütnacht für thioune: werder bremen versinkt in krise

Erneute niederlage für werder bremen

Bremen – Ein denkbar schlechter Start für Daniel Thioune als neuer Trainer von Werder Bremen. Die Hanseaten mussten sich am 8. Februar 2026 dem SC Freiburg mit 0:1 geschlagen geben und kassierten damit die elfte Niederlage in Folge. Thioune, der erst kurz vor dem Spiel seinen Dienst antrat, musste direkt nach dem Abpfiff Krisenmanagement betreiben.

Thioune fordert positive einstellung

Thioune fordert positive einstellung

„Das Letzte, was ich sehen will, sind hängende Köpfe“, mahnte der neue Coach nach der Partie. „Wer nach unten schaut, kann nicht sehen, was vor einem liegt.“ Thioune appellierte an seine Spieler, an den eingeschlagenen Weg zu glauben und ihm zu vertrauen. Die lange Negativserie hinterlasse natürlich Spuren, räumte er ein, betonte aber die Bedeutung einer positiven Grundhaltung.

Früher rückstand und platzverweis erschweren aufgabe

Früher rückstand und platzverweis erschweren aufgabe

Bereits in der 13. Minute traf Jan-Niklas Beste für den SC Freiburg. Die Aufgabe für Werder wurde durch den Platzverweis von Johan Manzambi in der 52. Minute (nach Videobeweis) noch schwieriger. Trotz der numerischen Überlegenheit gelang es Bremen nicht, den Rückstand aufzuholen.

Psychische blockade als ursache?

Thioune vermutet eine psychische Blockade bei seinen Spielern. „Das beginnt erstmal im Kopf. Die Jungs haben schon gezeigt, dass sie es besser können“, analysierte er. Er wolle den Spielern helfen, diese Blockade zu lösen und wieder an ihre Stärken zu glauben. Er betonte, dass er mit einem „leeren Rucksack“ an die Aufgabe gehe und bereit sei, die Probleme der Mannschaft anzunehmen.

Nächste herausforderung: bayern münchen

Die nächste Hürde für Werder Bremen ist das Heimspiel gegen den FC Bayern München am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky). „Man wächst an seinen Aufgaben“, sagte Thioune mit einem Grinsen. Er wolle mit seiner Mannschaft hart arbeiten, um die Situation zu verbessern und die Negativserie zu beenden.

Thioune verspricht aufbauarbeit und lösungen

Der neue Trainer kündigte an, in den kommenden Wochen intensiv an der Stabilisierung der Mannschaft zu arbeiten. Er wolle eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Spielern aufbauen und ihnen Lösungen für ihre Probleme an die Hand geben. „Schlechte Momente machen was mit Menschen. Dann ist es wichtig, dass man jemanden hat, dem man vertraut“, so Thioune.

Bremen unter druck

Die Situation für Werder Bremen ist ernst. Die anhaltende Negativserie setzt die Mannschaft und die Fans unter enormen Druck. Thioune muss schnellstmöglich Ergebnisse liefern, um das Vertrauen der Vereinsführung und der Anhänger zu gewinnen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein für die sportliche Zukunft des Vereins.