Chiara tarantino spricht über singapore, pilato und ihre sportlichen ziele

Chiara tarantino bricht das schweigen nach dem vorfall in singapur

Chiara Tarantino hat sich erstmals öffentlich zu den Ereignissen rund um den Diebstahl am Flughafen von Singapur im Anschluss an die Schwimmweltmeisterschaften geäußert. Die Schwimmerin, die im Bundesleistungszentrum Verona mit Olympiasieger Ceccon trainiert, kehrte in Mailand zu einem Wettkampf zurück und zeigte dort eine Zeit von 56''84 über 100m Freistil. Dieser Start markiert den Versuch, nach einer 90-tägigen Sperre wieder Fuß zu fassen und sich für kommende Wettkämpfe zu qualifizieren.

Verpasste em und disziplinarverfahren

Verpasste em und disziplinarverfahren

Wie auch Benedetta Pilato fehlte Tarantino bei den Kurzbahn-Europameisterschaften, wo Italien eine beeindruckende Medaillenbilanz von neun Gold-, fünf Silber- und sechs Bronzemedaillen errang. Die Abwesenheit war erzwungen, da sie noch ein Disziplinarverfahren bei den Carabinieri durchläuft. Dennoch betonen die Carabinieri ihr Verhalten in den letzten Monaten als „vorbildlich“.

Die lehre aus einer schwierigen situation

Die lehre aus einer schwierigen situation

„Man lernt immer etwas aus jeder Situation, auch aus den schwierigsten“, so Tarantino. „Diese Zeit hat mir geholfen, mich zu sammeln. Es war hart, weil mir das Schwimmen sehr gefehlt hat, aber ich habe mich selbst wiedergefunden, meine Motivation zurückgewonnen und bin jetzt ruhig und gelassen. Ich blicke nach vorne, nicht mehr zurück.“

Das verhältnis zu benedetta pilato

Das verhältnis zu benedetta pilato

Zum aktuellen Stand hat sich Benedetta Pilato noch nicht gemeldet. Tarantino hofft, dass sich dies bei einem persönlichen Treffen ändern wird. Sie zog sich nach dem Vorfall auch von den sozialen Medien zurück, da sie Kommentaren keine große Bedeutung beimisst, aber in ihrer Rolle als Sportlerin die Ruhe bewahren und sich auf ihre Leistung konzentrieren wollte.

Blick auf die zukunft: europameisterschaften und olympische spiele

Blick auf die zukunft: europameisterschaften und olympische spiele

Tarantino blickt auf die bevorstehenden Europameisterschaften in Paris und die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. „Mein Ziel ist es, mich für die EM zu qualifizieren und mich meinen persönlichen Bestzeiten zu nähern (25’’08 über 50m Freistil und 54’’05 über 100m, beide aus dem Jahr 2024).“, erklärt sie. Sie verspürt eine große Motivation, sich zurückzumelden und wieder an die Spitze zu schwimmen.

Die 4x100m freistil-staffel und sara curtis

Die 4x100m freistil-staffel und sara curtis

Tarantino zeigt sich begeistert von der italienischen 4x100m Freistil-Staffel, die bei den Weltmeisterschaften 2024 Fünfte wurde und bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ins Finale einzog. Sie lobt den Teamgeist und das Potenzial der Gruppe, insbesondere das junge Talent Sara Curtis (geboren 2006). „Sara ist ein Phänomen. Sie hat einen unglaublichen Körper und eine starke Mentalität. Sie kann uns viel geben, sowohl individuell als auch für die Staffel.“

Alberto burlina und das training in verona

Alberto burlina und das training in verona

Im Herbst 2024 wechselte Tarantino von Apulien nach Verona, wo sie von Alberto Burlina, dem Trainer von Thomas Ceccon, betreut wird. Dieser Wechsel war eine wichtige Entscheidung für ihre Karriere. „Am Anfang war die Umstellung gewöhnungsbedürftig, aber jetzt läuft alles gut. Alberto ist ein sehr seriöser Trainer und wir haben ein gutes Verhältnis“, so Tarantino. Sie schätzt die inspirierende Atmosphäre im Trainingszentrum und die Möglichkeit, von Ceccon zu lernen.

Bewunderung für sofia goggia und ein möglicher auslandsaufenthalt

Obwohl sie sich hauptsächlich auf das Schwimmen konzentriert, verfolgt Tarantino auch andere Sportarten. Besonders beeindruckt ist sie von der Skirennläuferin Sofia Goggia. „Ich halte sie für eine großartige Persönlichkeit und Athletin. Ich würde sie gerne einmal persönlich kennenlernen“, sagt sie. Auch ein Auslandsaufenthalt wäre für sie interessant, um neue Kulturen kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.

Die anfänge und die leidenschaft für das schwimmen

Tarantino begann erst mit 11 Jahren mit dem Schwimmen und erst mit 13 Jahren mit dem Leistungssport. Zuvor spielte sie Basketball, aber das Wasser fühlte sich von Anfang an richtig an. „Ich liebe die Anstrengung und den Wettbewerb, vor allem mit mir selbst und dann mit den anderen“, betont sie. Abseits der Bahn genießt sie Zeit mit ihrer besten Freundin Sofia Morini, mit der sie gerne Beachvolleyball spielt.