Politano: milan-jäger mit sieben treffern!
Neapel brodelt! Antonio Conte hatte Recht: Mattia Politano ist der Albtraum des AC Mailand. Der Stürmer des SSC Neapel sorgte gestern Abend im San-Paolo-Stadion mit seinem späten Siegtreffer für den endgültigen Knockout im Scudetto-Rennen der Rossoneri. Ein Mann, eine Legende – zumindest für die Partenoplieri.
Die lange rechnung mit den mailändern
Die Geschichte zwischen Politano und dem AC Milan ist alles andere als neu. Sie reicht zurück ins Jahr 2016, als er im Trikot von Sassuolo bereits traf und einen entscheidenden Fehler von De Sciglio ausnutzte. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte.
Im darauffolgenden Jahr wiederholte sich das Schauspiel: Politano brachte Sassuolo erneut zum Punkten, diesmal mit einem fulminanten Schuss aus der Distanz. Doch der Wechsel zu Inter brachte keine Ruhe. Dort blieb er torlos, eine kurze Atempause in einer sich zuspitzenden Rivalität.
Mit seinem Wechsel nach Neapel im Januar 2020 begann ein neues Kapitel. Politano schien eine besondere Vorliebe für Treffer gegen Milan zu entwickeln. Im März 2021, in einem pandemiebedingten Geisterspiel, ließ er Donnarumma keine Chance und riss dem AC Milan damit den vermeintlich sicheren Titel aus der Hand. Ein entscheidender Moment, der bis heute nachwirkt.
Auch im folgenden Jahr traf Politano, diesmal per Elfmeter, und sorgte erneut für Jubel in Neapel und Entsetzen in Mailand. Die Anhänger der Rossoneri pfiffen ihn aus, das Echo seiner früheren Erfolge hallte durch das Stadion.
Die jüngsten Jahre bestätigten den Trend: Politano traf in jeder der letzten drei Saisons gegen Milan, stets im San-Paolo-Stadion. Seine Treffer waren oft spielentscheidend, wie beispielsweise der Ausgleichstreffer im letzten Jahr, der zu einem 2:2-Unentschieden führte. Gestern Abend war es wieder soweit: Ein präziser Linksfußschuss, der Maignan keine Abwehrchance ließ und die Scudetto-Hoffnungen des AC Milan im Sande verlief.
Seine Freunde bestätigen: „Ja, er hat eine Schwäche für Milan!“, meint beispielsweise Leonardo Spinazzola schmunzelnd. Ein Phänomen, das die Fußballwelt in Staunen versetzt.

Conte: „ich wusste es“
Trainer Antonio Conte war sich der Fähigkeiten seines Spielers bewusst. Bereits im Abschlusstraining hatte er Politano mitgeteilt, dass er ihn als Joker bringen würde, um das Spiel zu entscheiden. Und so kam es. Ein Beweis für Contes taktisches Geschick und Politanos außergewöhnliche Torinstinkt gegen den AC Milan.
Die Bilanz ist beeindruckend: Sieben Treffer in sieben Spielen gegen den AC Milan. Mattia Politano hat sich seinen Platz in der Fußballgeschichte Neapels verdient – als der Mann, der den Rossoneri immer wieder das Leben schwer macht.
