Politano: der albtraum für milan – sieben tore in sieben jahren!
Neapel bebt! Antonio Conte hatte recht: Riccardo Politano war der Mann des gestrigen Abends, als er mit seinem entscheidenden Treffer das Scudetto-Hoffnung des AC Milan im San-Paolo-Stadion zunichte machte. Doch die Geschichte zwischen Politano und Milan ist weitaus länger und schmerzhafter für die Rossoneri, eine Geschichte geprägt von sieben Toren in sieben Jahren – eine beispiellose Torjäger-Bilanz gegen einen vermeintlichen Gegner.
Die lange rechnung mit den mailändern
Die Wurzeln dieses ungewöhnlichen Duells liegen bereits 2016, als Politano im Trikot des Sassuolo im Giuseppe-Meazza-Stadion auftauchte und mit einem glücklichen Abstauber zum 4:3-Sieg seiner Mannschaft beitrug. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte. Im darauffolgenden Jahr wiederholte sich das Szenario, erneut gegen den AC Milan, diesmal mit einem präzisen Schuss aus der Distanz, der zu einem 1:1-Unentschieden führte. Es war der Beginn einer bemerkenswerten Serie.
Seine Zeit beim FC Internazionale brachte zwar keine direkten Treffer gegen Milan, doch die Erinnerung an diese verpassten Chancen nagte weiter. Der Wechsel zu Napoli im Januar 2020 markierte eine neue Ära der Torfolge. Politano schien eine Art „Schwäche“ für den AC Milan entwickelt zu haben. Im März 2021 sorgte er mit einem brillanten Diagonalpass für die Führung der Neapolitaner in einem Corona-geplagten Meazza, ein Tor, das Milan das entscheidende Momentum im Titelrennen kostete.
Und die Geschichte setzte sich fort. Im folgenden Jahr, wiederum in Mailand, traf Politano per Elfmeter und zementierte seinen Ruf als Milan-Albtraum. Der Jubel der Napoli-Fans wurde von den wütenden Pfiffen der Rossoneri-Anhänger übertönt, die ihm von da an jedes Mal, wenn er in Mailand auflief, eine feindselige Begrüßung bereiteten. Politano reagierte mit einem provokanten Hand an die Ohren, als wollte er die Buhrufe übertönen – ein Bild, das sich in die Erinnerung der Milan-Fans eingebrannt hat.

Drei jahre, drei tore – ein seltsames muster
Auch in den jüngsten Jahren ließ Politano nicht nach. In den letzten drei Spielzeiten traf er jedes Jahr gegen Milan, wobei er dabei stets das San-Paolo-Stadion zum Schauplatz seiner Triumphe machte. Ein Tor zum Ausgleich im Jahr 2023, ein weiterer zur Führung im Jahr 2024 – und gestern Abend der entscheidende Treffer, der Milan endgültig aus dem Titelrennen warf. Das Muster ist unheimlich, fast schon gespenstisch.
Die Zahl sieben ist mehr als nur eine Zahl. Sie ist ein Symbol für die Frustration und den Zorn, den Politano in den Herzen der Milan-Fans geweckt hat. Ein Spieler, der immer dann auftaucht, wenn es am wichtigsten ist, um den Traum von der Meisterschaft zu zerstören. Der Italiener hat es geschafft, sich einen Platz in der Geschichte des Mailänder Fußballs zu sichern – als der Mann, der Milan immer wieder das Handwerk legt.
