Polen am rande der wm: schiedsrichter-debakel in solna!
Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für Polen in schmerzlicher Weise geplatzt. Nach der dramatischen 2:3-Niederlage gegen Schweden im Entscheidungsspiel der WM-Qualifikation entlädt sich im polnischen Lager riesiger Unmut – und der Finger wird unmissverständlich zum slowenischen Schiedsrichter Slavko Vincic und dessen VAR-Team aus Deutschland gezeigt. Der Kontroversenreichtum der Partie hat eine regelrechte Wutwelle ausgelöst.
Ein freistoß, der eine nation enttäuscht
Schon kurz vor der Pause brodelte die Gemüter. Ein Freistoß für Schweden, der aus der Sicht der Polen durch ein unsportliches Verhalten von Gustaf Lagerbielke erkämpft wurde, führte direkt zum 2:1 für die Skandinavier. Ex-Schiedsrichter Michal Listkiewicz wetterte bei Sport.pl: „Der Schwede hat hier ganz klar eine Schwalbe gelegt, um einen Freistoß zu provozieren. Der Schiedsrichter ließ so viele eindeutigere Spielsituationen laufen und pfeift hier wegen einer Kleinigkeit. Die Entscheidungen waren absolut inkonsistent.“
Aber das war noch nicht alles. Vor dem schwedischen Tor gab es aus Sicht Polens einen klaren Foul an Robert Lewandowski, dessen Zukunft in der Nationalmannschaft nunmehr ungewiss ist. Rafal Rostkowski, ebenfalls ein erfahrener Referee, betonte bei TVP, dass Gabriel Gudmunsson im Strafraum durch eine Ablenkung Lewandowski daran gehindert habe, den Ball zu spielen. Die Szene, die nun in allen polnischen Medien breitgetreten wird, wirft einen langen Schatten auf das Ausscheiden.

Elfmeter-debakel und var-fehlentscheidungen
Der größte Aufschrei entbrannte jedoch in der zweiten Halbzeit. In der 48. Minute stürzte der Kölner Jakub Kaminski im Strafraum nach einem Zweikampf zu Boden. Die Wiederholungen zeigten eindeutig, dass der schwedische Verteidiger den Polen am Bein getroffen hatte, doch Vincic ließ nach Rücksprache mit Christian Dingert und Robert Schroeder keinen Elfmeter geben. Listkiewicz bezeichnete dies als einen
