Podolski: wirtz ist der x-faktor – und könnte 2026 geschichte schreiben!
Die deutsche Nationalmannschaft steht vor der WM in Nordamerika, und Lukas Podolski, ein Mann, der selbst weiß, was es heißt, ein Turnier zu rocken, hat eine klare Ansage gemacht: Florian Wirtz ist der Schlüssel zum Erfolg. Der frühere Weltmeister sieht im jungen Leverkusener den Spieler, der den Unterschied machen kann – und vergleicht ihn sogar mit seiner eigenen Rolle im Sommermärchen von 2006.

Nagelsmann lobt undavs torriecher
Podolskis Aussage kommt zu einem passenden Zeitpunkt, denn Julian Nagelsmann, der Bundestrainer, muss weiterhin über die optimale Aufstellung grübeln. Nach dem Trainingslager in Dubai lobte Nagelsmann den Einsatz von Deniz Undav und merkte an: „Da lag ein Tor in der Luft.“ Die Konkurrenz im Sturm ist groß, aber die Leistungsschau des Trainers wird entscheidend sein.
Podolski erinnert sich noch gut an seine eigene Zeit im Jahr 2006, als er mit drei Toren und seiner unbändigen Energie zum Shootingstar des „Sommermärchens“ wurde. Er wurde nicht nur als bester junger Spieler des Turniers ausgezeichnet, sondern ließ auch Lionel Messi und Cristiano Ronaldo hinter sich. Diese Erfahrung teilt er nun mit Wirtz, dem er zutraut, eine ähnliche Rolle einzunehmen.
„Er kann den Unterschied machen“, betonte Podolski bei einem Termin zur Netflix-Doku „Poldi“. „Ich hoffe, dass er das bei der WM zeigen kann und vielleicht in eine Rolle schlüpft, wie ich sie 2006 hatte.“ Die Erwartungen an Wirtz sind hoch, aber Podolski glaubt fest an sein Talent.
Die WM in den USA, Kanada und Mexiko wird für die deutsche Mannschaft eine Standortbestimmung sein. Podolski sieht Deutschland zwar zu den Titelkandidaten zählen, warnt aber vor Selbstüberschätzung: „Aber das sind andere auch. Es wird nicht einfach.“ Die letzten Turniere waren enttäuschend, und nun gilt es, das Ruder herumzureißen. Zusammenhalt, Teamgeist und ein unbedingter Wille sind dafür unerlässlich.
Besonders erfreut Podolski das Comeback von Manuel Neuer im Tor. „Für mich ist er der beste Torwart, den es gibt oder vielleicht jemals gab. Nicht nur wegen seiner Leistung, sondern auch wegen seiner Ausstrahlung und Erfahrung. Er kann der Mannschaft unglaublich viel geben, auch neben dem Platz“, so der frühere Nationalspieler.
Schade findet Podolski, dass Said El Malki, ein talentierter Youngster aus seinem Jugendklub 1. FC Köln, das WM-Ticket verpasst hat. „Er kann mit seinen Dribblings und seiner Unbekümmertheit den Unterschied machen. Ich hätte lieber so einen Offensivspieler auf der Bank, den man reinwerfen kann“, sagte Podolski. Doch er ist zuversichtlich: „Er ist jung. Wenn er so weitermacht, wird er beim nächsten Turnier wieder dabei sein.“
Die deutsche Mannschaft steht vor einer großen Herausforderung. Doch mit Spielern wie Florian Wirtz und der Erfahrung von Manuel Neuer sind sie gut aufgestellt, um in Nordamerika Geschichte zu schreiben. Der Schlüssel zum Erfolg liegt nun darin, als Mannschaft zu wachsen und den unbedingten Willen zu zeigen, den Titel zu holen.
