Playoff-krimi: civitanova, perugia und verona auf matchkurs – milano kassiert debakel
Civitanova fegt Trentino vom Feld, Perugia ringt Monza nieder, Verona dreht einen 0:2-Rückstand gegen Milano – und schon am Dienstag kann die nächste Saison für drei Teams vorbei sein.
Nikolov lässt trentino alt aussehen
Ohne Michieletto und Lavia wirkt Itas wie ein Auto ohne Zündkerzen. Der Bulgare Nikolov trifft aus allen Lagen, Bottolo serviert und attackiert mit der Coolness eines Pokerspielers – 3:0, alles klar in 72 Minuten. Die Dolomiten-Adler schaffen im dritten Satz nur eine kurze Rebellion, Ramon schlägt sich tapfer, doch am Ende zählen nur die Punkte. Civitanova kann am Mittwoch im Palasport schon das Ticket fürs Halbfinale lösen.

Der 29-punkte-junge und die mauer von perugia
Monza führt 2:1, hat zwei Matchbälle – und kriegt trotzdem die Klatsche. Frascio, 19 Jahre alt, wirft 29 Punkte aufs Feld, Beretta nagelt sechs Blocks an das Netz. Semeniuk und Russo schrauben die Moral der Italiener hoch, Dzavoronok setzt den Schlusspunkt. 15:13 im Tiebreak, Perugia jubelt, Monza muss am Mittwoch erneut ran. Die Serie lebt – aber auf Messers Schneide.

Milano verschenkt milano
27:25, 25:20 – das PalaLido tobt, Verona liegt auf dem Bretterboden. Dann dreht Keità auf, Darlan schmettert wie besessen, Zingel blockt die Sterne vom Himmel. Milano verballert zwei Matchbälle, kassiert im fünften Satz 15:17 und damit die blamage. Die Rana hechtet ins dritte Spiel mit Rückenwind, Milano muss nach der 2:0-Führung erklären, wie so viel Leidenschaft in 45 Minuten verdampfen kann.
Die Zahlen reden klartext: Drei Teams stehen mit dem Rücken zur Wand, drei können am 18. März mit einem Sieg ins Halbfinale einziehen. Die Playoffs kochen, die Netze zittern – und wer jetzt zögert, fliegt raus.
