Playoff-finale: ticketpreise in davos explodieren!

Ein dramatisches Finale der Playoff-Finals zwischen dem HC Davos und Fribourg-Gotteron steht bevor – und die Ticketpreise sind mit einem Schlag in astronomische Höhen geschossen. Auf Plattformen wie Ricardo werden Sitzplätze für Summen gehandelt, die selbst eingefleischte Eishockeyfans zum Staunen bringen.

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Wer sich am Donnerstag um 20 Uhr in der Davoser Zondacrypto Arena live das möglicherweise letzte Spiel der Saison 2023/24 anschauen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Während Stehplätze noch ab 100 Franken erhältlich sind, verlangen Verkäufer für Sitzplätze mindestens 220 Franken. Die absoluten Spitzenangebote erreichen schwindelerregende 1600 Franken für lediglich zwei Tickets! Ein Preis, der selbst eingefleischte Fans ins Grübeln gibt.

Der HCD warnt eindringlich davor, Tickets von Drittanbietern zu erwerben. „Oft sind die Preise überhöht oder die Tickets gar ungültig“, so der Verein auf seiner Webseite. Der offizielle Weg führt ausschließlich über die Vorverkaufsstellen des Vereins, wo die Nachfrage die Kapazitäten bei weitem übersteigt. Die Spannung ist greifbar, denn es entscheidet sich, ob der HCD den 32. Meistertitel feiern kann oder ob die Drachen ihren ersten Titel in der Vereinsgeschichte erobern.

Corvi war schon beim letzten Titel dabei, während Bertschy dem HCFG demnach noch etwas schuldig ist. Die Fanlager beider Teams sind in heller Aufregung. In Fribourg ist die BCF Arena für das Public Viewing ausverkauft, ein Zeichen der Euphorie, die das Land erfasst hat. Die Emotionen kochen über, und die Bereitschaft, für den Live-Erlebniswert tief in die Tasche zu greifen, ist offensichtlich.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ein Ticket für dieses Spiel ist mehr als nur der Zugang zu einem Eishockeymatch. Es ist ein Stück Geschichte, ein Teil einer leidenschaftlichen Rivalität und die Hoffnung auf den ersehnten Triumph. Wer jetzt noch zögert, wird am Ende nur vor dem Bildschirm mitfiebern können – und sich vermutlich fragen, ob der hohe Preis für die verpasste Emotion wirklich gerechtfertigt war. Doch eines ist sicher: Dieses Finale wird in die Eishockey-Annalen eingehen, nicht nur wegen des sportlichen Dramas, sondern auch wegen der exzessiven Ticketpreise.