Pithie triumphiert im sprint: red bull-bora-hansgrohe holt sieg in slowenien!
Ein furioser Sprint von Laurence Pithie sicherte dem deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe bei der Tour of Slovenia den zweiten Etappensieg in Folge. Nach dem Auftakterfolg konnte der Neuseeländer auch die dritte Etappe für sich entscheiden und damit die Dominanz des Rennstalls unterstreichen.
Lipowitz als wichtige stütze im hintergrund
Der 23-jährige Pithie setzte sich nach 133,5 Kilometern zwischen Maribor und Celje im Sprint des ausgedünnten Feldes gegen den Spanier Iván Cobo (Equipo Kern Pharma) durch. Teamkollege Florian Lipowitz, der sich auf die Vorarbeit konzentrierte, beendete das Rennen zeitgleich auf dem 33. Platz. Für Lipowitz dient diese Rundfahrt als wichtiger Formcheck vor der anstehenden Frankreich-Rundfahrt, die am 4. Juli in Barcelona beginnt.
Es ist bemerkenswert, dass Pithie den Sieg einfuhr, obwohl er zuvor seinen Anfahrer verlor – ein Beweis für seine taktische Intelligenz und seine außergewöhnliche Sprintstärke. Der Italiener Stefano Oldani (Caja Rural-Seguros RGA) sicherte sich den dritten Platz. Während der Slowene Tadej Pogacar, zweifacher Sieger dieser Rundfahrt, seine Form parallel zur Tour de Suisse testet, ist Red Bull-Bora-hansgrohe eines der wenigen WorldTour-Teams, die in Slowenien am Start sind.

Massensturz am vortag beeinträchtigt das rennen kaum
Bereits am Donnerstag hatte Pithie den Sieg auf der zweiten Etappe knapp verpasst, als das Rennen aufgrund eines Massensturzes unterbrochen und neutralisiert werden musste. Nun führt er die Gesamtwertung an und wird sich morgen in der ersten Bergetappe, die einen Anstieg der höchsten Kategorie bereithält, als Topfavorit beweisen müssen. Lipowitz wird dabei eine Schlüsselrolle spielen, um Pithies Ambitionen zu unterstützen.
In der Geschichte der Tour of Slovenia konnte bisher nur einmal ein deutscher Fahrer einen Etappensieg erringen: Tobias Steinhauser triumphierte 1994. Sein Sohn, Georg Steinhauser, zeigte kürzlich bei Paris-Nizza seine Klasse und reiht sich nun in die Erfolgsgeschichte der Familie ein. Die aktuelle Leistung von Red Bull-Bora-hansgrohe signalisiert jedoch, dass im slowenischen Rennen noch weitere deutsche Erfolge folgen könnten.
