Piqué-ausbruch in andorra: schiri-attacke und twitter-drohung!

Ein Ausraster, der für Schlagzeilen sorgte: Gerard Piqué, der ehemalige Starspieler des FC Barcelona, geriet nach dem umstrittenen 3:3-Unentschieden zwischen andorra und Málaga in einen heftigen Streit mit Schiedsrichtern und dem gegnerischen Team. Der Vorfall, der sich im Tunnel zum Pausenraum ereignete, lässt den spanischen Fußball aufhorchen.

Die eskalation im tunnel

Die Partie verlief turbulent. Zur Halbzeit führte Málaga durch einen Elfmeter in letzter Sekunde mit 0:2. Offenbar missfiel Piqué die Schiedsrichterleistung derart, dass er im Tunnel in einem wütenden Ausbruch den ersten Assistenten anbrüllte und ihm mit dem Finger vor die Nase trat. Laut dem Schiedsrichterbericht des Alejandro Olaos sollen Worte wie „Es ist ein historischer Raub“ und die Drohung „Ich stelle das auf Twitter“ gefallen sein. Auch Mitglieder des gegnerischen Teams des Málaga CF wurden verbal attackiert, sodass er von Sicherheitskräften und Offiziellen des FC andorra zurückgehalten werden musste.

Hohe strafe und bissige reaktionen

Hohe strafe und bissige reaktionen

Die Disziplinarkommission reagierte prompt mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro gegen Piqué. Die Begründung: „Geldstrafe für passive Unterdrückung gewalttätigen, xenophoben und intoleranten Verhaltens gemäß Artikel 114 des Disziplinar-Codes.“ Dieser Artikel sieht bei Verstößen in Profi- und Primera Federación-Wettbewerben Geldbußen zwischen 6.001 und 18.000 Euro vor. Die Strafe unterstreicht die Schwere des Verhaltens. Doch die Geschichte nahm eine weitere Wendung, als der bekannte Streamer Ibai Llanos auf den Vorfall anspielte. Während des „El Nuevo Clásico“-Events der Kings League, einem Spiel zwischen La Capital und Porcinos, nutzte Ibai die Gelegenheit für eine scharfe Bemerkung: „Wird das auch auf Twitter geladen? Oder nur, wenn es Málaga ist?