Piqué träumt vom aufstieg: fc andorra am play-off-platz!

Gerard Piqué, nicht nur Mehrheitsaktionär, sondern auch Strippenzieher hinter den Kulissen des FC Andorra, klammert sich an den Traum vom Aufstieg in die erste spanische Liga. Mit nur noch fünf Spieltagen verbleibender Saison fehlen seinem Team lediglich sechs Punkte zum Play-off-Platz – eine verlockende Aussicht, die Piqué in einem Interview mit lokalen Medien bekräftigte.

Die strategie hinter dem erfolg: eine mischung aus erfahrung und talent

Die strategie hinter dem erfolg: eine mischung aus erfahrung und talent

Der ehemalige Barça-Star lobte die aktuelle Mannschaft, die in den letzten vier Spielen eine beeindruckende Siegesserie hingelegt hat und bereits die Klasse in der Liga Hypermotion gesichert hat. „Sportlich gesehen gehört das Team zu den besten der Liga und das beweisen sie in jedem Spiel“, so Piqué. Doch er räumt ein, dass die verbleibende Zeit knapp sein könnte: „Vielleicht wird die Liga für uns etwas zu kurz und es ist unwahrscheinlich, dass wir uns noch für die Play-offs qualifizieren. Wenn es dieses Jahr nicht klappt, dann im nächsten.“

Ein überraschender Aspekt ist Piqués Rolle am Spielfeldrand. Nach dem Abschied des Trainers Ibai Gómez hat sich der Weltmeister von 2010 aktiv ins Geschehen eingeschaltet, nimmt an den Trainingseinheiten teil und dirigiert die Mannschaft von der Seitenlinie aus. Dabei verlässt er sich auf Carles Manso, der als offizieller Trainer fungiert und das Team auf dem Platz repräsentiert. Piqué selbst schließt jedoch ein reguläres Trainerstudium aus: „Der Trainerschein war nie meine Ambition. Ich fühle mich dem FC Andorra sehr verbunden und möchte, dass der Verein erfolgreich ist. Ich werde alles tun, damit es funktioniert, und meine Rolle kann dabei vielfältig sein.“

Seine Erfahrung und sein tiefes Verständnis für den Fußball, so Piqué, seien sein größtes Kapital. Er glaube, er könne den Spielern helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Seit seiner aktiven Beteiligung hat sich die Mannschaft stabilisiert und einige Spieler eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Die Abwehr steht nun deutlich solider und die Offensive wirkt zielgerichteter.

Während Piqué die Verpflichtungen von Jordi Alba beim CE Hospitalet und Leo Messi beim Cornellà ausließ, betonte er, dass die Entscheidung, in Andorra zu investieren, eine bewusste Chance war: „Wir erkannten die Möglichkeit, in einen Verein mit Aufstiegspotenzial zu investieren und dabei mitzuwirken, die Ziele zu erreichen.“ Er wünscht sich zudem eine stärkere institutionelle Unterstützung, da der FC Andorra der einzige Verein in der Liga ist, der für die Nutzung des Nou Estadi de la FAF in Encamp Miete zahlen muss – ein Umstand, der seine Ambitionen zusätzlich erschwert.