Philipsen schlägt superstars: van aert und van der poel blamiert
Jasper Philipsen hat in Wevelgem den großen Coup gelandet. Der Belgier schlug im Sprint des Klassikers In Flanders Fields die beiden Superstars Mathieu van der Poel und Wout van Aert. Die Favoriten hatten sich auf den letzten Kilometren bereits abgesetzt, doch dann kam alles anders.
Die attacke kam aus dem verfolgerfeld
240,8 Kilometer von Middelkerke nach Wevelgem – und am Ende steht eine Sensation. Van der Poel und van Aert hatten sich auf den berüchtigten Flandern-Anstiegen weggeschossen, sahen sich bereits als Sieger. Doch 500 Meter vor dem Ziel wurden sie eingeholt. Philipsen nutzte seine Chance im Sprint und ließ die beiden Superstars alt aussehen.
Die Niederlage schmerzt doppelt. Van Aert wollte nach seinem Sturz bei Paris-Nice endlich wieder Siegen. Van der Poel suchte den Befreiungsschlag nach seiner enttäuschenden Saison. Beide gehen mit leeren Händen nach Hause.
Das Rennen war von Anfang an rasant. Bei Wind und regnerischem Wetter attackierte das Feld unentwegt. Pedersen, der Titelverteidiger, verpasste den Anschluss schon früh. Auch für den Deutschen Lipowitz lief es nicht – er konnte trotz starker Vorarbeit nichts reißen.

Die zahlen sprechen gegen die favoriten
Philipsen brauchte 5:42:18 Stunden für die Strecke. Das ist der zweitschnellste Wert seit Einführung des Rennens. Van der Poel und van Aert? Sie verpassten den Sieg um 0,3 Sekunden. Eine Ewigkeit im Sprint.
Die Belgier feiern ihten neuen Helden. Philipsen hatte zuletzt 2024 einen Klassiker gewonnen. Jetzt ist er zurück – und wie. Die Fans in Wevelgem tobten, als er über die Zielinie schoss.
Für van Aert und van der Poel wird es eng. Die Saison ist kurz, die nächsten Klassiker kommen schnell. Wer hier verliert, verliert vielleicht die ganze Saison. Philipsen hat gezeigt: In Flandern zählt nur das Ziel. Und das hat er als Erster erreicht.
