Phantomtor versetzt aue in schockstarre – abstieg rückt näher

Es war der Moment, der alles auf den Kopf stellte: 90. Minute, Waldhof Mannheim, und Schiedsrichter Timon Schulz entscheidet auf Tor – obwohl der Ball von Terrence Boyd nie vollständig die Linie überquert hatte. Die 1:2-Niederlage des FC Erzgebirge Aue in der Kurpfalz ist damit nicht nur sportlich bitter, sie ist ein Schlag ins Gesicht einer Mannschaft, die schon seit Wochen auf dem Zahnfleisch läuft.

Ein tor, das keines war – und ein trainer, der fassungslos ist

Ein tor, das keines war – und ein trainer, der fassungslos ist

Boyds Schuss in der Schlussminute traf die Unterkante der Latte, der Ball landete auf der Torlinie, sprang zurück – und war damit nach Regelwerk kein Tor. Nicht mal ansatzweise. „Ich bin maximal frustriert, wenn ich mir das zweite Gegentor anschaue. Das sehe ich aus 80 Metern draußen an der Linie, dass der Ball niemals im Tor ist. Da bin ich fassungslos