Perugia dominiert: erster finalist im supercup steht fest
Perugia hat sich ohne Mühe den Platz im Finale des Supercups gesichert. Ein klarer 3:0-Sieg gegen ein geschwächtes Trento, das weiterhin Alessandro Michieletto vermissen musste, verdeutlicht die derzeitige Stärke der Mannschaft. Die Coppa Italia-Enttäuschung scheint vergessen.
Trento ohne michieletto chancenlos
Von Beginn an kontrollierte Perugia das Geschehen. Semeniuks Aufschlagreihe, gekoppelt mit präzisen Angriffen von Plotnytskyi und Ramon, setzte Trento unter Druck. Kapitän Simone Giannelli dirigierte sein Team souverän und fand gekonnt die richtige Mischung aus Angriffsvarianten. Ben Tara zeigte eine starke Leistung (75% im ersten Satz) und profitierte von der Dynamik Plotnytskyis. Auch Semeniuks Blockspiel leistete entscheidende Arbeit.
Trento versuchte zwar, durch den Wechsel von Ramon zu Bristot die Offensive zu beleben, doch Perugia ließ sich nicht beeindrucken. Die Angriffsquote der Umbrier blieb konstant über 50%, während der Block immer effektiver wurde. Ein Block von Semeniuk führte zum Satzpunkt im zweiten Satz, den Plotnytskyi direkt verwandelte.

Ben tara und plotnytskyi entscheiden das dritte set
Im dritten Satz kehrte Ramon zurück ins Spiel, doch Perugia behielt die Kontrolle. Ein kleiner Zwischenfall, als Ben Tara von einem Angriff von Faure getroffen wurde, konnte die Leistung der Mannschaft nicht beeinträchtigen. Der entscheidende Spielzug entstand durch eine Kombination aus Ben Taras Angriff und einem Ass von Plotnytskyi. Perugia verteidigte diesen Vorsprung bis zum Schlusspunkt, erneut durch Plotnytskyi. Damit steht Perugia zum dritten Mal in Folge im Finale des Supercups.
Das zweite Halbfinale zwischen Civitanova und Verona beginnt um 18:00 Uhr. Die Frage ist, ob Perugia seine Dominanz auch im Finale unter Beweis stellen kann – und ob jemand überhaupt in der Lage ist, sie aufzuhalten. Die klare Überlegenheit, die Perugia heute gezeigt hat, lässt wenig Raum für Optimismus bei den Konkurrenten.
