Pérez feuert riquelme verbal – und kündigt star-neuzugang an!
Madrid – Der Kampf um die Macht beim Real Madrid spitzt sich zu! Präsident Florentino Pérez hat in einem explosiven Interview mit „El Español“ seinen Konkurrenten Enrique Riquelme pauschal attackiert und gleichzeitig eine spektakuläre Transfer-Offensive angekündigt. Die Fans können sich bereits auf erste Verstärkungen freuen – Pérez verspricht Namen vor dem entscheidenden Sonntag.
Pérez’ abrechnung mit riquelme: „alles eine lüge!“
Pérez ließ seiner Frustration freien Lauf und bezeichnete Riquelmes Aussagen als „wie eine Fernsehsendung voller Lügen“. Er warf seinem Rivalen vor, mit einem Kreditschluss bei einem Zinssatz von 54 Prozent für seine eigene Firma abzuschließen, um den Verein zu retten. „Er kommt, um Real Madrid zu retten, und muss dafür einen Kredit mit 54 Prozent Zinsen für seine Firma aufnehmen. Das ist unverständlich!“, wetterte der Präsident. Zudem warf er Riquelme vor, Spieler mit der Weisung zu betrauen, keine Kontakt mit ihm aufzunehmen, was er als „unwürdig“ empfand.

Neuzugänge im visier: konaté und dumfries sollen abwehr verstärken
Doch nicht nur verbal griff Pérez an. Er kündigte an, bereits am Donnerstag den ersten großen Neuzugang präsentieren zu wollen. „Wir werden Namen vor Sonntag haben, keine Sorge. Die Leute zweifeln nicht an mir, sie kennen mich“, betonte er und fügte hinzu: „Ich garantiere, dass die besten Spieler beim Real Madrid spielen werden und wir weitere Champions League Titel gewinnen werden.“ Dem Vernehmen nach stehen Konaté und Dumfries auf der Wunschliste, um die Defensive zu verstärken. Diese beiden sollen bereits kurz vor dem Abschluss stehen.

Mourinho-gerücht und die frage nach raúl
Zur Frage nach einem möglichen Engagement von José Mourinho wich Pérez aus und kündigte lediglich an, dies „in Kürze“ bekannt geben zu wollen. Die Ankündigung Riquelmes, Raúl González im Falle seines Wahlsiegs zum Sportdirektor zu ernennen, wies er zurück: „Das finde ich gut, obwohl ich nicht weiß, ob er mit ihm gesprochen hat.“
Das modell der „eigentümer-socios“
Pérez präsentierte zudem sein Vorhaben, das Eigentum des Vereins direkt an die Mitglieder zu übertragen. „Forbes schätzt Real Madrid auf 10 Milliarden Euro – ich glaube, es sind sogar mehr – und mein Vorschlag ist, dass dieses Vermögen direkt zu den Socios gehört“, erklärte er. Ein Referendum soll über die Einführung dieses Modells entschieden werden, um den Verein zukünftig vor Angriffen wie der jüngsten Gesetzesinitiative von Tebas zu schützen, die den Einfluss der Mitglieder gefährden sollte.
„Wenn die andere Kandidatur sagt, dass wir verschuldet sind, und gleichzeitig behauptet, der reichste Verein der Welt zu sein, wie sieht es dann um die anderen spanischen Teams aus?“, fragte Pérez rhetorisch und betonte, dass die Schulden des Vereins durch die Einnahmen aus dem neuen Stadion finanziert werden und die Zinsen deutlich unter 3 Prozent liegen.
„Wer das Estadio Bernabéu angreift, greift Real Madrid an, nicht mich!“, schloss der Präsident mit Nachdruck, während die Gerüchte über eine Rückkehr von Konzerten im Bernabéu weiterhin für Gesprächsstoff sorgen.
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