Riquelme schockiert madrid: himnusrückkehr und bernabéu-pokal als wahlkampf-schlagabweger!
Enrique Riquelme hat die Fußballwelt in Madrid mit einem kühnen Programm erschüttert, das weit mehr als bloße Versprechen für die Zukunft beinhaltet. Der Kandidat für den Präsidentenposten des Real Madrid hat mit zwei symbolträchtigen Gesten für Aufsehen gesorgt: die Wiederbelebung des traditionellen Vereinsliedes und die Rückkehr des prestigeträchtigen Santiago Bernabéu-Pokals, der seit Jahren aus dem Zeitplan verschwunden ist. Ein klares Signal an die treue Anhängerschaft, dass Riquelme die Vergangenheit respektiert und die Zukunft aktiv gestalten will.
Ein stadion für die fans: riquelme verspricht gerechte verteilung der dauerkarten
Doch Riquelme geht weit über nostalgische Rückblicke hinaus. Sein Programm zielt darauf ab, den Kern des Vereins – die Fans – wieder ins Zentrum zu rücken. Die Verteilung der Dauerkarten soll drastisch reformiert werden: Eine öffentliche und überprüfbare Warteliste, ein Notar-vermittelter Verlosungsprozess für 10.000 neue Dauerkarten mit Priorität für Familien und eine Erhöhung der wirtschaftlichen Beteiligung der Dauerkarteninhaber auf 70% bei Weiterverkäufen sind nur einige der Maßnahmen. Die Zahl spricht für sich: 50% Reduktion der Mitgliedsbeiträge, besondere Konditionen für Jugendliche, Rentner und Fans in finanziellen Schwierigkeiten. Ein „Fan-Anwalt“ soll als unabhängige Kontrollinstanz fungieren und sicherstellen, dass der Zugang zum Estadio Santiago Bernabéu kein Privileg mehr ist.
Das Projekt geht jedoch noch weiter. Die geplante „Ciudad del Socio“ in Valdebebas soll ein Treffpunkt für alle madridistischen Herzen werden – ein Ort der Begegnung, des Sports und der Freizeit rund um die Uhr. Eine eigene Reiseagentur für Auswärtsfahrten soll zudem die Organisation von Ausflügen zu Auswärtsspielen erleichtern und für ein angenehmes Fanerlebnis sorgen. Es ist ein ambitioniertes Unterfangen, das die Bindung zwischen Verein und Anhängern neu definieren könnte.

Mehr als nur fußball: riquelme setzt auf damenfußball und basketball
Neben den Maßnahmen zur Fanbeteiligung legt Riquelme Wert auf eine gleichberechtigte Förderung aller Vereinsbereiche. „Historisch vernachlässigte Bereiche“, so Riquelme in seinem Manifest, sollen endlich die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Insbesondere die Damenfußballabteilung und das Basketballteam sollen gestärkt werden. Ein klares Bekenntnis zu einer umfassenden sportlichen Entwicklung des Real Madrid.

Unabdingbare unabhängigkeit: riquelme verteidigt das modell der reinen soko-besitz
Doch Riquelme geht auch in institutionelle Belange ein. Er bekräftigt sein Versprechen, das Modell der reinen Soko-Besitz zu schützen und den Einlass von Investoren zu verhindern. „Real Madrid wird nicht verkauft!“, so Riquelme unmissverständlich. Eine umfassende Überprüfung der vergangenen Jahre bei der Vergabe von Dauerkarten und der Neuanmeldungen von Mitgliedern soll Aufklärung über mögliche Unregelmäßigkeiten bringen. Und schließlich die Verteidigung des Vereins im Negreira-Fall – ein Kampf für die Unabhängigkeit und Integrität des Real Madrid.
Riquelmes Wahlprogramm ist ein Aufruf zur Beteiligung, ein Appell an die Verantwortlichkeit aller madridistischen Anhänger. Er zitiert Edmund Burke: „Für den Sieg des Bösen ist es ausreichend, dass die Guten nichts tun.“ Am Sonntag werden die Fans entscheiden, ob sie diese Botschaft beherzigen und eine neue Ära für den Real Madrid einläuten wollen. Die Spannung ist greifbar – die Entscheidung liegt allein bei den Fans.
