Pennetta: „internazionali di rom“ – ein kindheitstraum wird wahr!

Flavia Pennetta, die ehemalige Weltranglisten-Sechste und Doppel-Siegerin von 2010, entfacht mit ihren Erinnerungen an die „Internazionali di Rom“ eine Welle der Nostalgie. Die heute Mutter spricht offen über ihre Karriere, ihre Familie und die Bedeutung dieses Turniers für ihre sportliche Entwicklung.

Ein traum aus der kindheit: das foro italico

Ein traum aus der kindheit: das foro italico

„Es ist ein Traum, wie für jeden italienischen Tennisspieler“, schwärmt Pennetta. „Als kleines Mädchen bin ich jedes Jahr mit meinen Eltern dorthin gegangen. Wir saßen hoch oben in den Zuschauerrängen, so weit oben, dass die Spieler wie Ameisen aussahen. Dieses Turnier hat mich geprägt und es war wunderschön, selbst daran teilnehmen zu können.“ Die Erinnerungen an die frühen Jahre im Tennis sind eng mit dem Foro Italico und der Atmosphäre der „Internazionali“ verbunden.

Pennetta vergleicht sich selbstironisch mit Usain Bolt, wenn sie über Tennis spricht – die Worte fließen ungebremst und voller Leidenschaft. Es sind die kleinen Erinnerungen, die sie wieder aufleben lassen, die Details, die einem sonst entgehen. Die „Internazionali di Rom“ sind für sie mehr als nur ein Turnier; sie sind ein Stück Kindheit, ein Symbol für ihre Träume und Ambitionen. „Da kleine andavo agli Internazionali ogni anno, giocare lì è il desiderio più grande per ogni bambino“, sagt sie mit einem Lächeln.

Auch wenn Pennetta ihre Karriere hinter sich hat, bleibt die Familie ein zentraler Bestandteil ihres Lebens. Sie scherzt, dass ihre Kinder sie fürchten, was zeigt, wie ernst sie ihre Rolle als Mutter nimmt. Und dann ist da noch ihr Mann, der ehemalige Tennisspieler Fabio Fognini. „Ohne ihn wäre ich nie das geworden, was ich bin“, gesteht sie offen. Ein starkes Bekenntnis zu einer Partnerschaft, die sie geprägt hat und die sie auch heute noch trägt. Pennetta beweist, dass wahre Größe nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der Liebe und Familie gefunden werden kann.