Pellegrino stürmt ins hauptfeld: italienische überraschungen in rom!
Ein furioser Auftakt für die italienischen Tennis-Hoffnungen bei den diesjährigen Internationalen Italienischen Meisterschaften in Rom! Während die etablierten Stars zu kämpfen haben, sorgen junge Talente für aufsehenregende Erfolge in der Qualifikation und katapultieren sich ins Hauptfeld.
Pellegrino schreibt geschichte
Der 29-jährige Andrea Pellegrino hat mit seinem Einzug ins Hauptfeld der Rom-Turniere Geschichte geschrieben. Nach gescheiterten Versuchen in den Vorjahren gelang ihm nun endlich der Sprung in die nächste Runde – ein Triumph, der ihm und seinen Fans gleichermaßen ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Pellegrino dominierte in seinen Qualifikationsmatches zunächst Hugo Gaston und ließ dann auch Martin Landaluce mit 6-3, 2-6, 6-2 hinter sich. Besonders beeindruckend war seine konstante Leistung auf der Dreiband-Diagonale, wo er seinem Gegner kaum Zeit zur Beschleunigung ließ. Nun trifft er im ersten Hauptrundenmatch auf Luca Nardi – ein echtes italienisches Duell, das Tennis-Fans vorfreudig macht.
Doch Pellegrino ist nicht der einzige italienische Spieler, der für Furore sorgt. Die Damen haben in der Qualifikation ebenfalls ihre Hausaufgaben gemacht und übertrafen die Leistungen der Herren deutlich.

Basiletti und urgesi schockieren das feld
Noemi Basiletti (Jahrgang 2006!) und Federica Urgesi präsentierten sich in schwindelerregender Form. Basiletti, die als Weltranglisten-Nr. 427 erstmals bei einem WTA-Turnier überhaupt im Einsatz war, ließ zwei Top-100-Spielerinnen hinter sich. Zunächst besiegte sie Arango (WR 85), danach Snigur mit 6-3, 6-7(8), 6-4 in einem epischen Kampf, der fast drei Stunden dauerte. Urgesi (WR 410) war noch beeindruckender: Sie besiegte Erjavec (WR 86) klar mit 6-4, 6-1 und präsentierte sich in blendender Form. Ihre Siege sind nicht nur eine Überraschung, sondern auch ein Beweis für das enorme Potenzial des italienischen Tennis-Nachwuchses.
Während Jennifer Ruggeri und Lucia Bronzetti im Hauptfeld Federräderdrehen mussten und sich Zeynep Sonmez bzw. McCartney Kessler geschlagen geben mussten, und Martina Trevisan gegen Talia Gibson den Kürzeren zog, sind die Erfolge in der Qualifikation ein Lichtblick für die italienischen Farben. Federico Bondioli scheiterte zwar an Dino Prizmic, doch die drei weiteren Siege zeigen, dass in der italienischen Tennis-Szene frischer Wind weht.
Die Bilanz: Drei italienische Siege bei vier Qualifikationsspielen – ein Ergebnis, das Hoffnung auf weitere Erfolge im Laufe des Turniers macht. Die jungen Wilden haben bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen ist!
