Alcaraz pausiert comeback: sorge um den weltranglisten-zweiten!
Madrid – Carlos Alcaraz, der zweitbeste Tennisspieler der Welt, lässt seine Fans derzeit bangen. Der 23-Jährige, der eigentlich seinen Geburtstag im Kreis seiner Liebsten feiern sollte, hat stattdessen eine Reihe von Bildern auf Instagram gepostet, die mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben. Ein Kindheitsfoto, gefolgt von Momenten mit Familie und Freunden – und dann das Bild mit der Sauerstoffmaske im Krankenhaus.

Der schatten einer verletzung hängt über wimbledon
Die offizielle Diagnose bleibt zwar aus, doch Gerüchte über eine Tenosynovitis im rechten Handgelenk kursieren seit einiger Zeit. Alcaraz hat seinen Trainingsbetrieb eingestellt und konzentriert sich derzeit ausschließlich auf konservative Therapien. Sein Management spielt die Sache herunter, doch die Tatsache, dass er noch nicht mit dem Training begonnen hat und eine längere Ruhephase benötigt, lässt den möglichen Rückkehrtermin für das Turnier in Queens und Wimbledon in weite Ferne rücken. Es ist ein Balanceakt: Einerseits die Hoffnung auf einen rechtzeitigen Einsatz, andererseits die Notwendigkeit, eine erneute Verletzung zu vermeiden – ein Fehler könnte die Karriere des jungen Spaniers nachhaltig beeinträchtigen.
Was niemand offen anspricht: Die fehlende Transparenz seitens des Lagers Alcaraz. Während Jannik Sinner, der erklärte Rivale und Freund, offen über seine eigene Form spricht, schweigt Alcaraz zu seinem Zustand. Das sorgt für Spekulationen und verstärkt die Besorgnis der Fans. Die Bilder von der Familie, dem Geburtstags seines Vaters, dem Turnier seines Bruders – sie zeugen von einem Mann, der sich im Moment mehr auf das Private als auf den Court konzentriert.
Die Laureus Awards brachten einen weiteren Moment der Aufregung. Ein Foto von Alcaraz mit Sauerstoffmaske löste Panik aus, bevor klar wurde, dass es sich um eine unterstützende Maßnahme zur schnelleren Regeneration handelt. Ein Standardverfahren, wie Sinner bemerkte: „Der Tennis braucht Carlos – und auch Jannik.“
Die Frage ist, wann wir Carlos Alcaraz wieder auf dem Platz sehen werden. Ein zu früher Comeback-Versuch könnte sich als verhängnisvoll erweisen. Die medizinische Expertise ist hier gefragt, um die richtige Entscheidung zu treffen. Denn eines ist klar: Der Tenniswelt fehlt ein Star, wenn Alcaraz fehlt. Er ist nicht nur ein Spieler, er ist eine Attraktion, ein Hoffnungsträger. Seine Abwesenheit hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen ist.
