Pavlovic wird zum müller-nachfolger: eberl zieht historische parallele
Max Eberl hat es ausgesprochen, was in München schon lange durch die Gänge geistert: Aleksandar Pavlovic könnte der neue Thomas Müller werden.
Der Sportvorstand des FC Bayern schwärmt in höchsten Tönen vom 21-jährigen Mittelfeldspieler, der sich vom ungeliebten Jugendspieler zum unverzichtbaren Stammspieler gemausert hat. „Aleks hat sich das erarbeitet und erkämpft. Er war im Jugendbereich nie unumstritten, er galt nie als das Top-Talent“, sagt Eberl mit sichtbarem Stolz.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 33 Pflichtspiele in dieser Saison, drei Tore, eine Vorlage. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Pavlovic spielt neben Joshua Kimmich, lernt von Leon Goretzka und hat sich damit einen Platz in der Startelf erobert, den ihm niemand zugetraut hätte.

Der weg vom außenseiter zum leistungsträger
2023 war das Jahr der Wende. Unter Thomas Tuchel bekam Pavlovic seine Chance – und ergriff sie mit beiden Händen. Seitdem ist er nicht mehr wegzudenken aus demBayern-System. Eberl sieht Parallelen zu Müller, der ebenfalls die Jugend durchlief und 25 Jahre für den Rekordmeister spielte.
Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigt die Entwicklung. „Pavlo ist super-konstant, spielt fast immer das gleiche Niveau“, sagt er im kicker. Die scheinbare Kritik ist tatsächlich das größte Kompliment: Verlässlichkeit in Zeiten des Umbruchs.
Pavlovics Vertrag läuft bis 2029 – ein klares Zeichen des Vertrauens. Aber die wahre Geschichte steckt in den Details: Ein Spieler, der nie zum Liebling der Scouts gehörte, sich durchbeißt und jetzt als potenzieller Nachfolger einer Vereinslegende gehandelt wird.
Die Bayern haben ihren neuen Müller. Die Frage ist nur: Schafft Pavlovic die 25 Jahre seines Vorbilds auch?
