Pavlovic: von der zweiten mannschaft zum champions-league-schlüsselspieler!

Aleksandar Pavlovic hat in Madrid bewiesen, dass er mehr als nur ein Talent ist. Nach einem holprigen Start im Viertelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid präsentierte sich das 21-jährige Eigengewächs als ungemein wertvoller Baustein für den FC Bayern – und gab direkt die Marschrichtung für das Rückspiel vor.

Die nervosität wich im laufe des spiels

Die nervosität wich im laufe des spiels

Die Bühne Bernabeu ist schon für gestandene Profis eine Herausforderung, und für einen jungen Spieler wie Pavlovic, der trotz seiner bereits beeindruckenden Bilanz von 92 Pflichtspielen für den FC Bayern immer noch eine gewisse Unbekümmertheit ausstrahlt, offenbar besonders intensiv. Er selbst räumte ein, dass seine erste Halbzeit nicht optimal verlaufen war. „Mit meiner ersten Halbzeit bin ich nicht so zufrieden“, so Pavlovic nach dem Spiel, und gestand sechs vermeidbare Fehlpässe ein. Eine Leistung, die er selbst kritisch beurteilte: „Es ist Meckern auf hohem Niveau, aber wenn man jeden Tag besser werden will, muss man das beachten.“

Doch Pavlovic ließ sich nicht entmutigen. In der Halbzeitpause schüttelte er die anfängliche Nervosität ab und präsentierte sich nach dem Seitenwechsel von einer ganz anderen Seite. Mit einer bemerkenswerten Antizipation eroberte er den Ball und leitete mit einem präzisen Pass Michael Cuisance ein, der wiederum Harry Kane in Szene setzte – das 2:0 für die Bayern. Ein entscheidender Moment, der nicht nur den Spielstand änderte, sondern auch Pavlovics Selbstvertrauen stärkte.

Die Doppelsechs aus Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic hat sich mittlerweile als eine feste Größe im Bayern-Team etabliert. In neun von zehn Fällen ist es der „Aleks aus der zweiten Mannschaft“, der an der Seite von Kimmich das Mittelfeld kontrolliert. Pavlovic hat sich diesen Stammplatz redlich verdient.

Statt sich auf die Teamleistung zu konzentrieren, vermied es Pavlovic, sich übermäßig in den Vordergrund zu stellen. „Jetzt heißt es, sich gut vorbereiten auf das Rückspiel“, erklärte der junge Mittelfeldspieler mit einem Augenzwinkern. Der Aleks aus der Ersten ist bereit für die Herausforderung!