Pavlovic schwärmt: kompany hat mich auf ein anderes level gehievt
Aleksandar Pavlovic spricht Klartext. Der 21-jährige Mittelfeldspieler des FC Bayern München bescheinigt seinem Trainer Vincent Kompany einen entscheidenden Anteil an seiner Entwicklung. „Er hat mich defensiv auf ein anderes Level gebracht“, sagt Pavlovic im Interview mit Sky. Die Aussage ist mehr als ein Standardlob – sie ist ein Indiz für die taktische Handschrift des Belgiers, die in München langsam greift.
Pavlovic, der in dieser Saison zur festen Größe im Bayern-Mittelfeld gereift ist, schwärmt von der Arbeitsatmosphäre unter Kompany: „Es macht sehr viel Spaß unter ihm zu spielen.“ Der Grund: Kompany verstehe nicht nur sein Spiel, sondern auch seine Psyche. „Er weiß, wie ich ticke“, sagt Pavlovic. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist es aber nicht. In München haben viele Talente in den vergangenen Jahren versucht, sich in den starren Strukturen des Rekordmeisters zu bewähren – gescheitert.
Pavlovic blieb, als andere gingen
Dabei war der Weg des jungen Deutsch-Serbischen keineswegs vorgezeichnet. In schwierigeren Zeiten, als ihm auf dem Campus die Größe fehlte, habe er „nie überlegt, Bayern zu verlassen“, betont Pavlovic. Stattdessen habe er „weitergemacht, immer Gas gegeben“. Diese Haltung zahlt sich nun aus – nicht nur sportlich, sondern auch in der Nationalmannschaft, für die er mittlerweile mehrfisch auflief.
Seinem 18-jährigen Teamkollegen Lennart Karl, der derzeit mit weniger Spielzeit hadert, rät Pavlovic zur Geduld. „Was ich ihm immer sage: sich nicht ausruhen, jeden Tag weitermachen.“ Schwere Phasen seien normal – „die hat jeder mal“. Die Botschaft ist klar: Durchhaltevermögen zahlt sich aus, auch wenn der Durchbruch sich verzögert.

Kompany versteht die sprache der jungen spieler
Die Entwicklung von Pavlovic ist ein Lehrstück für die neue Bayern-Ära. Unter Kompany wachsen Talente nicht trotz, sondern wegen der klaren taktischen Vorgaben. Der ehemalige Man-City-Kapitän versteht es, junge Spieler zu lesen – und sie dort abzuholen, wo sie stehen. Pavlovic‘ Worte sind dabei mehr als ein Schaukelsatz. Sie sind ein Signal an den Rest der Liga: Wer in München aufläuft, muss sich nicht nur auf Stars wie Kane oder Musiala einstellen – sondern auch auf ein Mittelfeld, das unter Kompany neue Durchschlagskraft entwickelt.
Die Bundesliga sollte sich warm anziehen. Pavlovic ist erst der Anfang.
