Pavard: vom weltmeister zum bankdrücker – was jetzt?

Einmal Weltmeister, einmal Champions-League-Sieger, nunmehr ein kurzzeitiger Stopp in Marseille und eine ungewisse Zukunft: Die Karriere von Benjamin Pavard (30) erlebt derzeit eine beispiellose Achterbahnfahrt. Der französische Innenverteidiger, der 2018 in Russland die Welt im Sturm eroberte, steht vor einem weiteren Kapitelumbruch.

Die leihe nach marseille: ein flop?

Nachdem Pavard 2023 für rund 32 Millionen Euro von Bayern München zu Inter Mailand gewechselt war, folgte im Sommer 2024 eine Leihe zu Olympique Marseille. Der Plan: Spielpraxis sammeln und die Abwehr der Ligue 1-Mannschaft verstärken. Doch die Rechnung ging nicht auf. Marseille verpasste die Qualifikation für die Champions League und Pavard kam in 26 Liga- und sechs Champions-League-Partien zum Einsatz. Die Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro wurde nicht gezogen, womit die Rückkehr nach Mailand beschlossene Sache ist.

Aber auch dort scheint der 30-Jährige keine Perspektive zu haben. Laut dem Experten Nicolò Schira hat Trainer Cristian Chivu keine Verwendung mehr für den ehemaligen Bayern-Star. Die Konkurrenz in Inters Defensive hat sich verschärft, und der italienische Rekordmeister will zudem Gehaltskosten reduzieren. Pavard, einst einer der Top-Verdiener, geriet ins Abseits. Eine Trennung im Sommer 2025 scheint unvermeidlich.

Die bayern-zeit: eine goldene ära

Die bayern-zeit: eine goldene ära

Es ist kaum zu glauben, dass dieser Spieler einst die deutsche Fußballszene dominierte. Vier Jahre lang war Pavard ein unverzichtbarer Bestandteil der Bayern-Abwehr, gewann viermal die deutsche Meisterschaft, einmal die Champions League, den DFB-Pokal und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Seine Leistungen waren konstant auf hohem Niveau, seine Vielseitigkeit beeindruckend. Doch nun scheint eine neue Phase zu beginnen, eine Phase der Unsicherheit und des Neubeginns.

Die Frage, die sich nun stellt, ist: Wo soll Pavards Karriere hingehen? Kann er in Mailand eine neue Chance bekommen, oder wird er sich nach einem neuen Verein umsehen müssen? Der frühere Weltmeister steht vor einer Weggabelung, und die Antwort wird entscheidend sein für die weitere Entwicklung seiner Karriere. Die Fußballwelt wird gespannt beobachten, wie sich die Geschichte von Benjamin Pavard weiterentwickelt.

Die Ironie des Schicksals: Ein Spieler, der einst zum Helden wurde, kämpft nun darum, seinen Platz im Profifußball zu behaupten. Sein Wert sank drastisch, seine Einsatzzeit schrumpfte. Die Ära Pavard an der Spitze des europäischen Fußballs scheint endgültig vorbei.