Patrick Heckmann verlässt Bamberg erneut

Verabschiedung mit lob

Zum abschied bekam Patrick Heckmann noch einmal ein Sonderlob. „Zuallererst möchte ich meinen Dank an Patrick Heckmann richten, der uns gerade sehr viel gegeben hat mit seiner Erfahrung und Leadership“, sagte Bambergs Trainer Anton Gavel (41) nach dem 103:89 in Oldenburg.

Wichtige rolle im spiel

Wichtige rolle im spiel

Der Routinier übernahm am Sonntag in der heißen Phase die Verantwortung und hatte großen Anteil am vierten Saisonsieg der BMA 365 Baskets. Trotzdem muss der 33-Jährige nach sieben Partien in der Easycredit Basketball Bundesliga und drei Pokal-Spielen gehen.

Drei mal in bamberg

Drei mal in bamberg

Heckmann stand zuvor schon von 2015 bis 2019 sowie von 2021 bis 2024 in Bamberg unter Vertrag. Diesmal wurde er als Verletzungsvertretung für Moritz Krimmer (25/Mittelfußbruch) geholt. Nach Auslaufen der Vereinbarung wurde er mit Lob überschüttet, aber es war kein Platz mehr für ihn im Kader.

Weiterer abschied

Weiterer abschied

Von Hamburg ging es für den Flügelspieler – natürlich mit Zeitvertrag – zu den Frankfurt Skyliners. Dort verlängerte man nach ansprechenden Leistungen immerhin bis Saisonende. Nur, um den zweifachen Meister (2016 und 2017) dann auch dort wieder auszusortieren.

Neuer verein

Mittlerweile hat sich Heckmann in der Liga einen Namen als „Krankenversicherung“ gemacht. Menschlich passt er sofort in jedes Team. Sportlich ist die 1,98-Meter-Kante vielseitig und zuverlässig wie ein Schweizer Taschenmesser.

Neuer vertrag

Die Telekom Baskets Bonn gaben Heckmann einen Vertrag bis Saison-Ende. Als Verletzungsvertretung übernimmt er die Position von Jonathan Bähre (29/Knie-OP). Baskets-Sportdirektor Savo Milovic (39): „Der längerfristige Ausfall von Jonathan brachte uns in die schwierige Lage, den Verlust eines deutschen Stammspielers kompensieren zu müssen. Umso erfreuter sind wir, dass wir nun Patrick Heckmann verpflichten konnten. Gerade zu diesem Zeitpunkt der Saison einen deutschen Spieler mit einem derart passenden Profil zu finden, war für uns von großer Bedeutung.“

  • Heckmann stand zuvor in Bamberg, Ulm, Hamburg und Frankfurt unter Vertrag.
  • Er wurde als Verletzungsvertretung geholt.
  • Die Telekom Baskets Bonn gaben ihm einen Vertrag bis Saison-Ende.