Pato schwärmt von ancelotti: „mehr als ein trainer, ein vater“
Alexandre Pato, der brasilianische Angreifer, hat in einem exklusiven Interview mit CBS Sports Golazo ungestümer Erinnerungen an seine Zeit beim AC Mailand geteilt – und dabei ein ergreifendes Bild von seiner Beziehung zu Trainer Carlo Ancelotti gezeichnet.
Die ehrfurcht vor den mitspielern beim jungen pato
Als 17-jähriger Neuzugang in Mailand war Pato überwältigt von der Qualität seiner neuen Teamkollegen. „Als ich im Milanello ankam, sah ich die Fotos und Namensschilder im Umkleideraum: Kaká, Seedorf, Pirlo, Gattuso, Maldini, sogar Ronaldo… Ich dachte: ‚Wow, ich muss ruhig bleiben, nicht zu viel träumen‘“, gestand der ehemalige Stürmer. Diese ersten Eindrücke prägten seine Wahrnehmung und forderten ihn heraus, sich in der Weltklasse-Mannschaft zu beweisen.

Ancelotti: ein mentor und freund
Doch es war vor allem die Beziehung zu Carlo Ancelotti, die Pato nachhaltig beeinflusste. „Ancelotti hat mir Vertrauen gegeben. Er hat sogar seinen Hund mit meinem Namen benannt, wir hatten diese Art von Beziehung.“ Der Brasilianer beschreibt Ancelotti als mehr als nur einen Trainer: „Carlo ist mehr als ein Trainer, er ist ein Freund, ein Vater. Als ich nach Mailand kam, war ich noch ein Junge. Von dem Moment an, als ich durch die Tore von Milanello ging, nahm er mich an die Hand und sagte: ‚Komm rein, ich möchte dich den anderen Spielern vorstellen‘. Er rief sie und sagte: ‚Jungs, das ist Pato‘. Alle stellten sich vor und sagten, sie seien für mich da, wenn ich etwas brauche.“

Die unzerbrechliche liebe zum ac mailand
Pato ließ auch seine tiefe Verbundenheit zum AC Mailand erkennen. „Der Milan ist wie der Verein, den man nie verlassen möchte, man will immer dort bleiben. Ich liebe den Milan manchmal sogar mehr als meine Frau. Sie versteht das, meine Kinder nicht.“ Diese Worte offenbaren die außergewöhnliche emotionale Bindung, die Pato zu dem Verein aufgebaut hat, und unterstreichen, dass der Milan für immer einen besonderen Platz in seinem Herzen haben wird.
Die Aussagen des ehemaligen Stürmers werfen ein neues Licht auf die Ära Ancelottis und zeigen, wie sehr der Italiener junge Talente fördern und ihnen Selbstvertrauen einflößen konnte. Ein Vermächtnis, das weit über die sportlichen Erfolge hinausgeht.
