Paralympics 2026: deutschland boykottiert die eröffnungsfeier in verona

Verona, 6. März 2026. Das antike Amphitheater der Stadt öffnet seine Tore für die Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele – und der Deutsche Behindertensportverband schaut bewusst weg. Eine Entscheidung, die sitzt. Und die mehr aussagt als jeder Einmarsch.

Ein boykott mit klarer botschaft

Ein boykott mit klarer botschaft

612 Athletinnen und Athleten aus 56 Nationen kämpfen vom 6. bis zum 15. März um Medaillen in den Disziplinen des Wintersports. Das Spektakel ist groß. Die Kulisse in der norditalienischen Arena ist eindrucksvoll. Aber der Deutsche Behindertensportbund (DBS) wird beim Einmarsch fehlen – und das ist keine Panne, sondern eine Haltung.

DBS-Sportdirektor Marc Möllmann formulierte es im ARD-Mittagsmagazin unmissverständlich: „Wir haben uns nach intensiven team- und verbandsinternen Überlegungen dazu entschieden, nicht am Einmarsch in Verona teilzunehmen.