Panathinaikos: benítez-aus! millionen-ablöse winkt
Athen bangt! Der griechische Rekordmeister Panathinaikos steht kurz vor der Trennung von Trainer Rafa Benítez – nur sieben Monate nach dessen Amtsantritt. Die enttäuschende Saison mit dem vierten Platz in der Super League hat die Geduld des Vereins offenbar überschritten. Ein neuer Trainer könnte schon bald an der Seitenlinie stehen.
Die zahlen sprechen eine deutliche sprache
Die Entscheidung ist bereits gefallen, so die Berichte aus Griechenland, und soll noch am heutigen Dienstag offiziell bekannt gegeben werden. Benítez, der im Oktober einen Vertrag über zweieinhalb Jahre unterzeichnet hatte, wird Medienberichten zufolge eine stattliche Ablösesumme von sieben Millionen Euro erhalten. Diese Summe setzt sich aus seinem ausstehenden Gehalt für die verbleibenden sieben Monate und einer Abfindung für die vorzeitige Vertragsauflösung zusammen. 3,6 Millionen Euro pro Saison waren ursprünglich für den spanischen Coach vorgesehen – eine Summe, die ihn zum bestbezahlten Trainer in der Geschichte der griechischen Liga machte.
Benítez führte den Panathinaikos zwar von Platz sieben auf Platz vier der Super League, womit die Qualifikation für die Conference League in zwei Vorrundenspielen möglich ist. In der Europa League erreichte das Team unter seiner Führung die K.o.-Runde, scheiterte dort aber am spanischen Vertreter Real Betis. Yannis Alafouzos, der Eigentümer des Vereins, zeigte sich demnach mit den Ergebnissen nicht zufrieden, was diesen Schritt nun beschleunigt.

Neestrup als möglicher nachfolger?
Im Hintergrund soll bereits nach einem möglichen Nachfolger gesucht werden. Der Name, der dabei immer wieder auftaucht, ist der des dänischen Trainers Jacob Neestrup, der im März seinen Posten beim FC Kopenhagen verlassen musste. Ob er die Nachfolge von Benítez antritt, bleibt abzuwarten, aber die Gerüchte halten sich hartnäckig.
Rafa Benítez ist ein Name, der in der europäischen Fußballwelt für Kontroversen und Erfolge steht. Er führte den FC Liverpool 2005 zur Champions-League-Titelverteidigung, gewann 2004 die UEFA-Cup mit Valencia und die Europa League 2013 mit Chelsea. Der Panathinaikos blickt auf eine ruhmreiche Vergangenheit zurück, mit 20 Meistertiteln und ebenso vielen griechischen Pokalsiegen – der jüngste davon liegt allerdings bereits aus dem Jahr 2010. Der aktuelle Pokalsieg aus der Saison 2023/2024 kann die Entlassung von Benítez kaum aufwiegen.
Die Trennung von Benítez ist ein Zeichen dafür, dass der Panathinaikos ambitioniert in die Zukunft blickt und bereit ist, hohe Summen zu investieren, um wieder an die Spitze des griechischen Fußballs zurückzukehren. Ob Neestrup oder ein anderer Trainer die Aufgabe übernehmen wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Der Druck auf den neuen Coach wird enorm sein.
