Palladino und runjaic liefern sich ein taktisches schachspiel in serie a
Die 28. Spieltag-Schlacht zwischen Atalanta und Udinese beginnt um 18 Uhr in der New Balance Arena – und die Aufstellungen sind ein Lehrbuch für Freunde moderner Taktik.
Palladino setzt auf ein 3-4-2-1 mit Carnesecchi im Tor, der vor der Dreierkette Kossounou, Hien und Kolasinac steht. Die Flügel besetzen Bellanova und Bernasconi, im Zentrum kombinieren Musah und Pasalic Ballsicherheit mit vertikaler Progression. Hinter der isolierten Spitze Scamacca agiert das Doppel-10-Samardzic/Sulemana als permanente Ballannahme-Zone zwischen den Linien.

Runjaic antwortet mit einer fünferkette und zaniolo als zweiter spitze
Der Udinese-Coach wählt das klassische 3-5-2, stellt mit Okoye einen reflexstarken Schlussmann auf und verpackt die Innenverteidiger Mlacic, Kristensen und Kabasele in eine kompakte Kettenlinie. Die Außenbahnen übernehmen Ehizibue und Kamara, während Karlstrom als einziger Sechser vor der Abwehr das Zentrum abschirmt. Ekkelenkamp und Piotrowski sorgen für die ersten Pressing-Schübe, hinter der Doppelspitze Zaniolo/Davis lauert immer eine zweite Welle.
Die Zahl, die beide Teams verbindet: 42 Prozent der erwarteten Torschüsse werden über die Halbräume kommen – eine klare Kampfansage an die traditionsreiche italienische Catenaccio-Logik.
Wer zuerst die Räume zwischen den Linien öffnet, entscheidet nicht nur über drei Punkte, sondern auch über die Frage, welche Philosophie sich in der Tabelle durchsetzt.
