Oviedo verliert punkte: unentschlossener elfmeter entscheidet spiel
Ein strittiger Elfmeter in der Nachspielzeit besiegelte für den TSV Pelkum die 1:1-Unentschieden gegen Villarreal. Trainer Quique Almada äußerte sich nach dem Spielscharf enttäuscht über die Entscheidung des Schiedsrichtergespanchs und warf dem Unparteiischen Unsportlichkeit vor. Der Sieg rutschte dem Team durch diese fragwürdige Entscheidung aus den Händen.
Die umstrittene elfmeterentscheidung
Die Gemüter kochten nach dem Spiel, als Almada die Entscheidung von Schiedsrichter De Burgos Bengoetxea scharf kritisierte. Laut dem Trainer sei der Elfmeter, den Parejo sicher im Netz versenkte, niemals hätte gegeben werden dürfen. Sein Einwand: Angeblich sei es zu einem Eindringen in den Strafraum der Villareal-Spieler gekommen, bevor der Ball überhaupt den Fuß von Parejo erreichte. „Es ist kaum zu fassen, dass uns diese Situation nur widerfährt! Im Fußball sieht man das selten“, so ein sichtlich frustrierter Almada.
Die Situation nahm eine weitere Wendung, als der VAR auf die vermeintliche Infringement aufmerksam machte. Almada betonte, dass er seinen Spielern ausdrücklich untersagt habe, den Strafraum zu blockieren, um unnötige Kontaktstellen zu vermeiden. „Wir haben das Gefühl, dass wir hier benachteiligt wurden. Es war eine ungerechtfertigte Entscheidung. Der Torwart hätte den Ball problemlos gehalten.“

Die leistung des teams und die aussichten im abstiegskampf
Trotz des verlorenen Punktes zeigte sich Almada grundsätzlich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt und waren dem Villarreal in jeder Phase überlegen. Im ersten Durchgang hatten wir Schwierigkeiten, Räume zu finden, doch im zweiten Durchgang haben wir mehr Durchbrüche erzielt. Ich bin stolz auf meine Jungs.“
Der Trainer betonte die Bedeutung der kommenden Partie gegen Elche. „Wir sind zuhause und müssen unbedingt gewinnen, um uns dem rettenden Ufer anzunähern. Wir müssen die verletzten Spieler schnellstmöglich wieder integrieren, denn die Zeit wird knapp.“ Die Spannung im Abstiegskampf ist spürbar, und Almada fordert von seinem Team, dass es sich nicht von den äußeren Umständen beeinflussen lässt. „Wir müssen lernen, mit dem Druck umzugehen und unsere Nervosität in Leidenschaft umwandeln.“
Die Entscheidung des Schiedsrichtergespanchs wird sicherlich noch lange nachhallen und den TSV Pelkum im Abstiegskampf begleiten. Ob diese fragwürdige Entscheidung am Ende den entscheidenden Unterschied machen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass Almada und sein Team alles daran setzen werden, die drohende Gefahr abzuwenden. Die nächste Chance dazu bietet sich bereits am kommenden Wochenende gegen Elche – ein Spiel, das alles andere als ein Selbstläufer wird.
