Ösv-schock: zöchling übernimmt damen-cheftrainerposten!
Österreichs Damen-Skialpin erlebt einen fulminanten Wechsel: Johannes Zöchling wird ab dem 1. Mai neuer Cheftrainer und löst damit Roland Assinger ab. Ein Umbruch, der das Team vor neue Herausforderungen stellt, aber auch die Chance auf frischen Wind birgt.

Der norweger kehrt zurück ins rote trikot
Zöchling, der zuvor in Norwegen als Technik-Trainer tätig war und dort maßgeblich zum Olympia-Silber von Thea Louise Stjernesund im Riesenslalom beitrug, kehrt nun in seine Heimat zurück. Seine internationale Erfahrung und sein feines Gespür für Talent werden dem ÖSV hoffentlich zugutekommen. Die Verpflichtung ist ein klares Signal: Der Anspruch ist hoch, Podestplätze sind das Mindestziel.
Mario Stecher, ÖSV-Sportdirektor, zeigte sich begeistert: “Mit Johannes Zöchling haben wir einen Trainer gewonnen, der Athletinnen und Athleten erfolgreich weiterentwickeln kann. Ich bin überzeugt, dass er mit seiner ruhigen Art einen sehr guten Zugang zu den Athletinnen finden wird.” Ein Lob, das Zöchling sicher gerne gehört haben wird und die Erwartungen an ihn noch einmal unterstreicht.
Doch es geht um mehr als nur um die sportliche Führung. Zöchling betont, dass die Schaffung der richtigen Rahmenbedingungen ebenso wichtig ist wie die Stärkung der Eigenverantwortung der Athletinnen. “Wir müssen die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und gleichzeitig auch die Eigenverantwortung der Athletinnen stärken.” Ein Ansatz, der auf langfristigen Erfolg abzielt und die Athletinnen in den Mittelpunkt stellt.
Während in der Schweiz das Damenteam gerade eine turbulente Phase erlebt, konzentriert sich der ÖSV auf die Neuausrichtung unter Zöchling. Christian Mitter, sportlicher Leiter Ski Alpin, betonte die fachliche Kompetenz und internationale Erfahrung des neuen Trainers: “Johannes bringt fachliche Kompetenz und internationale Erfahrung mit. Er kennt die Strukturen im ÖSV und hat gleichzeitig wertvolle neue Impulse gesammelt.”
Die kommenden Monate werden zeigen, ob Zöchling seine Versprechen einlösen und das österreichische Damenteam wieder an die Weltspitze führen kann. Die Erwartungen sind jedenfalls enorm – und der Druck ist spürbar. Doch Zöchling geht die Aufgabe ruhig, zielstrebig und mit großem Engagement an. Ein Ansatz, der in der schnelllebigen Welt des Skisports nicht immer einfach ist, aber oftmals der Schlüssel zum Erfolg.
