Österreichischer wm-traum platzt: messi sticht – schiri-pfiff schmerzt!

Ein Schock für die österreichische Nationalmannschaft: Im Gruppenphasenspiel der WM gegen Argentinien gab es eine knappe, aber bittere 0:2-Niederlage. Während Lionel Messi mit seinem Tor als neuer WM-Rekordtorschütze die Schlagzeilen dominierte, sorgt die umstrittene Schiedsrichterleistung für heftige Diskussionen im Lager der Österreicher.

Rangnick am mikrofon: „da wäre mehr drin gewesen“

Trainer Ralf Rangnick ließ seiner Enttäuschung nach dem Spiel keinen Raum für Interpretationen. Er lobte zwar den kämpferischen Einsatz seiner Mannschaft, betonte aber deutlich: „Da wäre mehr drin gewesen. Der Auftritt war so, wie wir uns das vorgenommen hatten. Mutig, couragiert, immer wieder Phasen mit eigenem Ballbesitz.“ Doch das zweite Tor, so Rangnick, sei extrem ärgerlich gewesen und die Art und Weise, wie Österreich dazu beigetragen habe, sei ebenfalls kritisch zu sehen. „Wir haben dem Konter quasi die rote Teppich ausgerollt“, ergänzte er.

Der var-moment, der alles verändert haben könnte

Der var-moment, der alles verändert haben könnte

Der Knackpunkt der österreichischen Kritik lag im ersten Gegentor. Xaver Schlager ging im Mittelfeld in einen Zweikampf und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Schiedsrichter Amin Mohamed Omar ließ das Spiel jedoch weiterlaufen, und wenige Augenblicke später traf Messi. Rangnick warf dem VAR vor, „nicht den Mut gehabt zu haben, seinem Schiedsrichter zu sagen: ‚Geh mal raus und schaue dir die Entstehung beim 1:0 an‘.“ Er war überzeugt: „Klares Foul an Xaver Schlager.“

Bayern-Star Laimer amüsiert sich nicht: „Ich weiß nicht, wie viele Fouls sie gemacht haben, gefühlt haben sie 700 Fouls gemacht, haben eine Gelbe nach 70 Minuten gekriegt.“ Der Mittelfeldspieler bemängelte die fehlenden Konsequenzen des Schiedsrichters und fügte hinzu: „Dann gibst du der Nummer 10 von denen den Ball, dann weiß er schon, was er damit anfangen muss.“

Müllers einschätzung: psychologischer faktor

Müllers einschätzung: psychologischer faktor

Auch WM-Experte Thomas Müller räumte ein, dass die strittigen Entscheidungen den Eindruck erweckt hätten, dass die Entscheidung gegen Österreich tendenziell gepfiffen wurde. Ein Gefühl, das es schwer mache, objektiv zu bleiben. Es sei ein psychologischer Faktor, der schwer zu überwinden sei.

Die Niederlage gegen Argentinien wirft einen Schatten auf die weiteren Ambitionen der österreichischen Nationalmannschaft. Ob die Kritik am Schiedsrichterkonstruktiv ist oder lediglich ein Ablenkungsmanöver, wird sich zeigen. Fakt ist: Die Mannschaft muss sich schnell von dieser Niederlage erholen, wenn sie im weiteren Turnierverlauf noch eine Rolle spielen will. Der Traum vom WM-Titel scheint nach diesem Spiel weiter entfernt als je zuvor.