Österreich bei der wm 2026: routiniers und newcomer im expertenteam!
Die Vorfreude auf die WM in Nordamerika steigt – und der ORF schickt ein schlagkräftiges Team ins Rennen. Mit 150 Live-Stunden, einer Kooperation mit ServusTV und einem erfahrenen Expertenteam will der öffentlich-rechtliche Sender die Fußballfans in Atem halten. Doch was steckt wirklich hinter den Kulissen?
Die stars vor der kamera: prohaska und co.
Helge Payer, Roman Mählich, Viktoria Schnaderbeck und natürlich Herbert Prohaska gehören zur Riege der erfahrenen Experten, die auch 2026 wieder vor den Mikrofons sitzen werden. Prohaska ließ dabei jegliche Ermüdungserscheinungen vermissen: „Wer keinen Bock hat, sollte es nicht machen. Ich habe immer Bock auf Fußball – vor allem bei einer WM!“ Ein klares Bekenntnis zum Sport.
Neue Gesichter gibt es ebenfalls: Andreas Ivanschitz und Jasmin Eder, ehemalige Nationalspieler, werden das Expertenteam verstärken. „Sie brauchen keine Tipps“, schmunzelte Prohaska, „Sie haben zu ihrer Zeit zu den besten Fußballern Österreichs gehört.“ Ivanschitz selbst will seine Rolle „nicht zu verkopft angehen, sondern authentisch und unterhaltsam“ gestalten.

Herausforderung anpfiffzeiten: fans und kommentatoren gefordert
Die Spielzeiten der österreichischen Nationalmannschaft gegen Jordanien (17. Juni, 6 Uhr morgens) und Algerien (28. Juni, 4 Uhr morgens) stellen jedoch eine echte Herausforderung dar. „Ja, es wird für uns alle herausfordernd – auch für die Fans“, seufzte Peter Stöger, der wieder für den ORF vor die Kamera tritt. Die frühen Anpfiffzeiten werden sicherlich nicht nur die Fans, sondern auch die Kommentatoren und Experten vor schlaflose Nächte stellen.
Andreas Herzog, ausgeliehen von Sky, bringt seine Erfahrung aus den USA mit. „Ich verfolge noch stark, was drüben abläuft. Sportlich wird das ein richtig tolles Event“, zeigte er sich zuversichtlich, dass sich das frühe Aufstehen dennoch lohnt. Die Übertragung des prestigeträchtigen Spiels Österreich gegen Argentinien bei ServusTV zur besten Sendezeit (22. Juni, 19 Uhr) nimmt ORF-Sportchef Martin Szerencsi sportlich: „Bei einer Kooperation gehört es dazu, dass man auch zu vereinbarten Dingen steht.“
Das ORF-Zentrum in Wien dient als Hauptquartier, mit einem optimierten WM-Studio ausgestattet. Ein Team von rund zehn Personen wird vor Ort sein, während Rainer Pariasek und Herzog vom österreichischen WM-Quartier in Santa Barbara berichten. Ergänzt wird das Team durch Kommentatoren wie Thomas König, Oliver Polzer und Daniel Warmuth.

Mehr als nur fußball: doku-reihe und podcast
Der ORF bietet neben den Live-Übertragungen auch eine umfangreiche Doku-Reihe an. „Der Erste. Der Kämpfer. Die Legende. - Die Köglberger Story“ erzählt die Geschichte von Helmut Köglberger, dem ersten schwarzen Nationalspieler Österreichs, der trotz Rassismus auf dem Platz stand. „WeltWeit“ wirft einen Blick auf die WM-Gastgeberländer und beleuchtet unter anderem die steigenden Ticketpreise. Und natürlich darf der ORF-Sport-Fußball-Podcast „Box oder Strafraum“ nicht fehlen, der während der WM zum werktäglichen Format wird.
ServusTV setzt ebenfalls auf ein erfahrenes Team mit ehemaligen Nationalspielern wie Florian Klein, Martin Harnik, Marc Janko und Sebastian Prödl. Mit einem 15-köpfigen Team verspricht auch der Salzburger Privatsender ein „ultimatives Live-Erlebnis“.
Die WM 2026 wird somit nicht nur sportlich, sondern auch medial ein Highlight – und der ORF und ServusTV sind bestens vorbereitet, um die Fans in die Welt des Fußballs einzutauchen. Die Kooperation beider Sender ermöglicht es, die Belastbarkeit zu berücksichtigen und den Fans eine möglichst umfassende Berichterstattung zu bieten. Die Fans dürfen sich auf spannende Spiele, informative Analysen und unterhaltsame Expertenmeinungen freuen.
