Orlando stoppt horror-serie – doch die echte prüfung kommt jetzt
121:117 gegen Sacramento, und plötzlich atmet Florida auf. Nach sechs Pleiten in Folge haben die Orlando Magic wieder gewonnen. Doch die Erleichterung währte nur 48 Minuten, denn die Kalenderseite blättert gnadenlos weiter.
Desmond bane spricht aus, was alle denken
„Wir haben gewonnen, aber das reicht nicht“, sagte Bane, der 23 Punkte warf. Seine Stimme klang nicht wie nach einem Sieg, sondern wie nach einer Drohung – an sich selbst. Die Kings sind Tabellenletzter im Westen, und Orlando ließ ihnen noch ein 12-2-Run im vierten Viertel. Ohne Jalen Suggs’ kaltschnäuzigen Dreier 60 Sekunden vor Schluss wäre die Serie jetzt bei sieben.
Coach Jamahl Mosley redete sich nicht schön: „Es war hässlich, aber wir nehmen das W.“ Schön ist in der NBA keine Währung, Punkte schon. Mit 34-42 stehen die Magic auf Platz zehf im Osten, exakt gleichauf mit Miami und Charlotte. Der Tiebreaker gegen die Heat gibt ihnen die Macht, doch die Spieltage schmelzen wie Eis in Florida-Sonne.

Die woche der wahrheit beginnt
Montag in Toronto, Mittwoch gegen Phoenix, Donnerstag in Atlanta – drei Gegner, die alle über .500 sind. Wer hier versagt, fliegt raus aus dem Play-In-Rennen. Die Kings-Partie war ein Geschenk, die nächsten sind Prüfungen. Die Defense erlaubt 117 Punkte pro Nacht seit dem All-Star-Break, nur Detroit ist schlechter. So kann man keine Playoffs spielen, schon gar keine Serie gewinnen.
Orlando hat noch fünf Spiele, um den Fehler der letzten Wochen zu korrigieren. Die Heat haben bewiesen, dass man aus Position zehn noch ins Viertelfinale kann – aber sie hatten Jimmy Butler. Die Magic haben jungen Mut und kaum Erfahrung. Die Uhr tickt. Die echte Prüfung kommt jetzt.
