Oranje und kroatien buchen vorzeitig, dhb-team zerlegt slowenien – em-fieber erreicht neuen höhepunkt

Die Quali-Saison wird zur Schnelllebigkeits-Show: Erst ziehen die Niederländer mit dem 25:22 gegen die Schweiz vorzeitig die Korken, dann schickt Deutschland mit einem 33:18-Spektakel gegen Slowenien die Konkurrenz in den Keller – und plötzlich stehen bereits neun Teams fest, die 2024 um den Europathron rocken.

Frankreich lässt kroatien keine chance

34:14 lautet die Schreckensbotschaft aus Metz. Die „Experts“ um Nedim Remili verwandeln die Halle in eine Schießbude, Kroatien kassiert die höchste Niederlage der laufenden Qualifikation und muss nun bangen. Finnland nutzt die Situation, siegt 29:27 in Prishtina gegen Kosovo und schickt Kroatien vor das must-win-Duell am 9. April.

Niederlande lösen ticket – italien rettet gesicht

Niederlande lösen ticket – italien rettet gesicht

Oranje-Trainer Per Johansson kann bereits plane: Mit dem 25:22 in Winterthur ist das EM-Ticket gebucht, die Schweiz bleibt auf Tuchfühlung. Italien dagegen wartete bis Spieltag vier auf den ersten Erfolg – und schlägt gleich doppelt zu: 36:20 gegen Bosnien-Herzegowina bedeutet Tabellenplatz zwei und Direktvergleich in der Tasche.

Deutschland zieht einsam seine spur

Acht Spiele, acht Siege, 270 Tore – das DHB-Team um Kapitän Johannes Golla lässt nichts anbrennen. Gegen Slowenien fehlen Jure Dolenec und Co. die Antworten, Deutschlands 33:18 ist eine Machtdemonstration. Nordmazedonien schraubt sich mit dem 33:28 gegen Belgien zumindest auf Rang drei, doch die Lücke auf die Spitze beträtt bereits fünf Punkte.

Gruppe 4 wird zur glücksrad-dreherei

Montenegro patzt in Reykjavik (27:28), dreht aber eine Woche später auf und schießt Island mit 33:24 ab. Die Färöer verlieren gegen Portugal 23:25, behalten aber dank des 25:21-Hinspielerfolgs den direkten Vergleich. Da am Ende vermutlich auch Rang drei reicht, geht die Rechnerei los: Wer holt sich das letzte Ticket – und wer muss nach Hause fahren?

Schweden und spanien bleiben makellos

Die Schwedinnen siegen 27:22 gegen Serbien und buchen Planungssicherheit, während die Ukraine mit dem 26:25-Krimi gegen Litauen den zweiten Sieg einfährt. Spanien bleibt in Gruppe 6 die einzige Mannschaft ohne Punktverlust, Österreich muss sich mit 24:34 geschlagen geben. Die Partien Israel–Griechenland ruhen weiterhin – ein Nachholetermin steht offenbar kurz bevor.

Die Quali ist längst keine Vorspeise mehr – sie ist das Hauptgericht. Noch zwei Spieltage, dann steht das EM-Karussell. Wer jetzt zittert, fliegt raus. Wer tritt, darf 2024 auftrumpfen. Die Uhr tickt.