Olympia-überraschung in mailand cortina: hund sorgt für tierischen wirbel im langlauf
- Olympia-überraschung in mailand cortina: hund sorgt für tierischen wirbel im langlauf
- Der unerwartete besuch auf der strecke
- Rainer beruhigt den vierbeiner
- Wie gelangte der hund auf die strecke?
- Charalampidou: "ich bin jetzt berühmt wegen eines hundes!"
- Ein tierisches duell? kläbo gegen nazgul!
- Weitere highlights von mailand cortina 2026
Olympia-überraschung in mailand cortina: hund sorgt für tierischen wirbel im langlauf
Es war einer der ungewöhnlichsten Momente bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand Cortina: Ein entlaufener Tschechoslowakischer Wolfshund namens Nazgul rannte während der Qualifikation zum Teamsprint der Frauen ins Ziel und sorgte für große Aufregung. FIS-Streckenchef Michel Rainer ergriff sofort Maßnahmen, um die Sicherheit von Mensch und Tier zu gewährleisten.
Der unerwartete besuch auf der strecke
Während des Zieleinlaufs der griechischen Läuferin Konstantina Charalampidou und der Kroatin Tena Hadzic stürmte Nazgul auf die Strecke und ließ sich sogar fotografieren. Michel Rainer, der sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Jury befand, eilte umgehend zum Zielbereich. "Ich war oben in der Jury und als ich den Hund auf dem Bildschirm gesehen habe, bin ich sofort in den Zielbereich geeilt", berichtete er.

Rainer beruhigt den vierbeiner
"Ich bin zu dem Hund gegangen und habe ihm gesagt, dass er sich beruhigen solle. Ich habe ihn vom Veranstaltungsort weggebracht und dann war alles gut", erklärte Rainer. Der Hund zeigte sich anfangs etwas nervös und hinterließ dem Streckenchef sogar eine kleine Bisswunde – außerhalb der Wettkampfstätten, wie Rainer betonte. „Der Hund war einfach nervös. Aber ich lebe noch.“

Wie gelangte der hund auf die strecke?
Wie es zu dem Vorfall kam, ist nun geklärt. Nazgul hatte den offenen Eingang für Rettungsfahrzeuge genutzt und konnte zunächst nicht aufgehalten werden. "Er ist ein sehr schnelles Tier", so Rainer. Die Geschwindigkeit des Hundes war sogar auf dem Zielfoto zu erkennen. Die Läuferinnen reagierten mit Humor auf den unerwarteten Besuch.
Charalampidou: "ich bin jetzt berühmt wegen eines hundes!"
Konstantina Charalampidou zeigte sich amüsiert: "Ich bin jetzt berühmt wegen eines Hundes, der über die Ziellinie gelaufen ist, und jetzt wollen alle mich interviewen. Es ist das erste Mal, dass ich überhaupt Interviews gebe." Sie beschrieb den Hund als süß und nicht aggressiv. Er hatte die Kamera an der Ziellinie verfolgt und beschnupperte anschließend einige der Läuferinnen.
Ein tierisches duell? kläbo gegen nazgul!
Die Frage, wer einen Sprint gewinnen würde – der Olympia-Dominator Johannes Hösflot Kläbo oder Nazgul – beantwortete Michel Rainer prompt: "Kläbo, klar! Der gewinnt schließlich alles." Dennoch erwägt Rainer, dem Hund beim nächsten Mal eine Startnummer zu geben und ihm für seinen Auftritt eine Medaille zu verleihen – allerdings nur Bronze.
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