Olympia-schock für spanischen eiskunstläufer: minions-musik verboten

Olympia-schock für spanischen eiskunstläufer: minions-musik verboten

Nur wenige Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina hat der spanische Eiskunstläufer Tomas-Llorenc Guarino Sabate eine unerfreuliche Nachricht erhalten. Er darf seine Kür nicht mehr zu der Musik aus den „Minions“-Filmen aufführen. Der Grund: Probleme mit dem Copyright. Universal Pictures hat keine Genehmigung für die Nutzung der Titel bei den Olympischen Spielen erteilt.

Enttäuschung kurz vor dem größten wettkampf

„Leider habe ich nur wenige Tage vor der Eröffnungsfeier erfahren, dass ich dieses Programm wegen Copyright-Problemen nicht länger verwenden kann“, schrieb Guarino auf Instagram. „Das vergangenen Freitag zu erfahren, so kurz vor dem größten Wettbewerb meines Lebens, ist unglaublich enttäuschend.“ Seine Darbietung zu der Musik des Animationsfilms hatte bei den Europameisterschaften vor einigen Wochen für Aufsehen gesorgt. Er landete zwar auf Platz 18, begeisterte das Publikum aber mit seinem extravaganten Outfit – einem gelben Shirt und blauer Latzhose, ganz im Stil der Minions.

Herausforderung kurzfristig annehmen

Herausforderung kurzfristig annehmen

Trotz des Rückschlags zeigt sich Guarino kämpferisch. „Nichtsdestotrotz werde ich diese Herausforderung annehmen und werde alles tun, um das Beste aus der Situation zu machen“, teilte er mit. Ihm bleiben nun nur noch wenige Tage, um eine neue Routine zu entwickeln, bevor sein Wettbewerb am 10. Februar beginnt. Er habe bereits alle notwendigen Schritte unternommen, um die Musikrechte zu klären.

Die isu reagiert auf den fall

Auch die Internationale Eiskunstlauf-Union (ISU) hat sich zu dem Vorfall geäußert. „Sobald wir mehr Details zu diesem bestimmten Fall haben, werden wir sie mitteilen, wie wir es für richtig halten“, hieß es in einer Stellungnahme. Die ISU betonte, dass Copyright-Rechte in allen künstlerischen Sportarten eine Herausforderung darstellen können.

Weitere olympia-nachrichten

Neben Guarinos Problemen gibt es weitere Nachrichten von den Vorbereitungen auf die Olympia 2026 in Mailand und Cortina. So bereiten sich auch Hase/Volodin trotz eines Fehlers bei den EM auf das olympische Turnier vor. Auch die Rückkehr der Dopingsünderin Walijewa in Moskau sorgt für Diskussionen.

Das Problem der Copyright-Rechte ist im Sport nicht neu. Insbesondere bei der Verwendung von Musik, Filmausschnitten oder anderen urheberrechtlich geschützten Werken können Schwierigkeiten auftreten. Die Athleten und Verbände müssen sicherstellen, dass sie die notwendigen Lizenzen erwerben, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Die ISU arbeitet kontinuierlich daran, die Regeln und Prozesse hierzu zu verbessern.

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