Olympia-pech für monsorno: traumlose für italienische langläuferin

Olympia-pech für monsorno: traumlose für italienische langläuferin

Val di Fiemme/Italien – Bei den Olympischen Winterspielen in Italien kam es im Sprint des Langlaufs zu einer kuriosen Situation. Obwohl die italienische Athletin Nicole Monsorno (26) mit ihrer Leistung überzeugte, sorgte sie für einen vermeidbaren Rückschlag. Ich, Angelika Klein, verfolge die Spiele aufmerksam und berichte über die spannenden Momente und kleinen Dramen.

Starke qualifikation, verpasste chance

Monsorno zeigte bei der Qualifikation eine starke Leistung und erreichte den achten Platz. Damit sicherte sie sich einen Startplatz in einem der fünf Viertelfinal-Läufe. Doch ihre gute Platzierung barg auch eine strategische Chance. Die Athletinnen dürfen gemäß ihrer Qualifikationsreihenfolge entscheiden, in welchem Lauf sie starten möchten. Monsorno hätte sich als Achte einen vermeintlich leichteren Lauf aussuchen können.

Verpasster start – die strafe

Verpasster start – die strafe

Doch hier begann das Unglück. Monsorno verpasste den Zeitpunkt für die Auswahl ihres Laufes. Ihr Trainer wartete vergeblich, während die anderen Athletinnen ihre Plätze vergaben. Als Monsorno dann doch eintraf, war es zu spät. Die Konsequenz: eine besonders schwere Aufgabe im Viertelfinale.

Brutale konkurrenz im viertelfinale

Nun trifft Monsorno auf absolute Top-Favoritinnen: Jonna Sundling (Schweden, Platz 2 in der Qualifikation), Jasmi Joenssu (Finnland, Platz 4) und Kristin Skistad (Norwegen). Eine äußerst anspruchsvolle Konstellation, die sie sich durch die verpasste Auswahl hätte ersparen können. Das zeigt, wie entscheidend auch kleine Details im Sport sein können.

Drei deutsche im viertelfinale

Auch aus deutscher Sicht gibt es Grund zur Hoffnung. Laura Gimmler (Platz 17), Sofie Krehl (Platz 21) und Coletta Rydzek (Platz 24) haben sich für das Viertelfinale qualifiziert. Allerdings müssen sie ihre Leistungen noch steigern, um die Medaillenambitionen zu untermauern.

Deutsche perspektiven und schwedische dominanz

Gimmler äußerte sich kämpferisch: „Es war sehr, sehr hart, härter als ich dachte. Nach dem letzten Anstieg war ich schon gut blau.“ Sie fühlt sich im klassischen Stil besonders wohl und zeigte bereits bei der Olympia-Generalprobe im Januar mit Platz 2 ihre Stärke. Rydzek hingegen bevorzugt den freien Stil.

Favoriten aus schweden

Die größten Medaillenhoffnungen liegen jedoch weiterhin auf den schwedischen Athletinnen. Linn Svahn, Jonna Sundling und Johanna Hagström demonstrierten ihre Klasse bereits in der Qualifikation mit den ersten drei Plätzen. Die Konkurrenz ist groß, aber die schwedischen Läuferinnen scheinen in Topform zu sein.

Ausblick auf die viertelfinale-läufe

Die Viertelfinal-Läufe versprechen spannende Rennen. Es bleibt abzuwarten, ob Monsorno trotz der schwierigen Ausgangslage überraschen kann. Wir werden die Entwicklung natürlich weiter verfolgen und berichten. Die Spannung steigt, und die Olympischen Spiele in Val di Fiemme halten weiterhin einige Überraschungen bereit.