Olympiakos zertrümmert fenerbahce mit 104 punkten – und bonga hält partizan am leben

Ein Abend, der die EuroLeague auf den Kopf stellt: Olympiakos zieht mit einem Offensivfeuerwerk gegen Fenerbahce die 100-Punkte-Marke – und Partizan schlägt dank Isaac Bonga zurück. Der deutsche Nationalspieler trifft entscheidend, während Hapoel Tel Aviv im Rennen um die Playoffs davonzieht.

Olympiakos entzaubert fenerbahce mit 104:87

Piräus war ein Kessel. Evan Fournier war der Koch. 36 Punkte, ein Dreier nach dem anderen, als hätte er den Ball auf Fernsteuerung. Sasha Vezenkov lieferte beim 104:87 den perfekten Gastauftritt nach seiner Verletzungspause. Fenerbahce? Völlig entnervt. Die Gäste begannen stark, führten nach dem ersten Viertel noch mit 28:27. Dann kam das zweite Viertel – und mit ihm der 19:5-Lauf der Griechen. Von da an war die Partie gelaufen. Olympiakos ist das erste Team dieser Saison, das gegen Fenerbahce die 100-Punkte-Marke knackt. Acht Heimsiege in Folge sprechen eine klare Sprache: Piräus ist wieder da.

Partizan schlägt zurück – bonga liefert

Partizan schlägt zurück – bonga liefert

Belgrad war kurz vor der Depression. 38:47 zur Pause gegen Dubai Basketball, die Playoff-Chancen schon im Minusbereich. Dann kam der dritte Viertel. Carlik Jones startete den 11:0-Lauf, Isaac Bonga schraubte sich an die Rebound-Statistik und traf den entscheidenden Dreier zum 75:66. 14 Punkte, fünf Rebounds – Bonga war nicht nur Statistiker, er war der Katalysator. Die serbische Halle tobte. Der 88:74-Sieg hält die minimale Hoffnung am Leben. Playoff? Noch nicht gestorben.

Hapoel lässt paris im letzten viertel stehen

Hapoel lässt paris im letzten viertel stehen

Tel Aviv war drei Viertel lang ein offener Schlagabtausch. Dann kam das letzte Viertel. Hapoel erlaubte nur 13 Punkte. Antonio Blakeney traf 24, Elijah Bryant warf 18. Paris brach einfach weg. 93:82, der vierte Sieg in den letzten fünf Spielen. Die Israelis ziehen davon. Paris bleibt auf der Strecke.

Die Tabelle? Olympiakos klettert auf Platz vier, Hapoel hält Kurs auf Platz sechs. Partizan hängt noch am seidenen Faden. Und Fenerbahce? Die türkische Großmannschaft muss sich fragen, wie lange sie noch mit dem Rücken zur Wand stehen will. Die Antwort kommt am Freitag. Dann geht’s weiter. Ohne Gnade.