Olympiakos stürmt ins finale: fenerbahce demütig geschlagen!

Athen tobte, als der Olympiakos Piräus Fenerbahçe Istanbul mit 79:61 vernichtete und sich einen Platz im EuroLeague-Finale sicherte. Ein Sieg, der nicht nur die Qualifikation bedeutet, sondern auch das Ende einer zehnjährigen Durststrecke für die Griechen.

Bartzokas

Bartzokas' mannschaft dominiert die griechische hauptstadt

Vor einer phantastischen Kulisse präsentierte sich der Olympiakos von seiner besten Seite. Von Beginn an diktierten sie das Tempo, zogen mit einem 10:0-Run das Spiel an sich und ließen Fenerbahçe kaum Luft zum Atmen. Die defensive Intensität des Teams von Coach Bartzokas war schlichtweg beeindruckend, insbesondere die Fähigkeit, das gegnerische Angriffspiel zu unterbinden und eigene Torchancen zu kreieren.

Ein entscheidender Faktor war die Leistung von der Bank. Peters glänzte mit 17 Punkten, Vezenkov steuerte 16 bei, während Dorsey mit 15 Punkten ebenfalls überzeugte. Die Konstanz in der Trefferquote von der Dreierlinie (11 von 27) im Vergleich zu Fenerbahces miserablen 8 von 36 war ein weiterer Schlüssel zum Erfolg.

Das Spiel im Detail: Die ersten zehn Minuten gehörten klar dem Olympiakos. Dorsey und Walkup waren in Topform, und die griechische Defensive machte Fenerbahçe das Leben schwer. Obwohl De Colo versuchte, sein Team im Spiel zu halten, fand Fenerbahçe kaum Mittel, um die Kontrolle zurückzugewinnen. Die Führung des Olympiakos wuchs stetig an, und zur Halbzeit stand es 33:24. Nach der Pause erhöhte der Olympiakos den Druck noch einmal und baute den Vorsprung durch Vezenkov und Dorsey weiter aus. Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Fenerbahçe durch Biberovic und Horton Tucker verpuffte schnell, da der Olympiakos seine Dominanz behaupten konnte.

Melli konnte lediglich 7 Punkte beisteuern, was seine geringe Wirkung im Vergleich zu seinen üblichen Leistungen unterstreicht. Die Istanbuler, die auf die Erfahrung ihrer Stars setzten, wirkten sichtlich angeschlagen und konnten dem druckvollen Spiel des Olympiakos kaum etwas entgegenhalten.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob Valencia oder Real Madrid sich den zweiten Finaleinzug sichern können. Für den Olympiakos geht es nun darum, die Momentum mitzunehmen und im Finale alles zu geben, um den Titel nach 2013 zurückzuholen. Die Final Four in Berlin hat ein weiteres Kapitel geschrieben, das voller Spannung und Dramatik verspricht.