Olympia-eiskunstlauf: us-turn-olympiateilnehmerin kritisiert fragwürdige wertung
Eiskunstlauf-skandal in peking: mykayla skinner erhebt schwere vorwürfe
Die US-amerikanische Turnerin MyKayla Skinner, selbst eine olympische Medaillengewinnerin, hat sich scharf zu der umstrittenen Wertung im Eistanz bei den Olympischen Winterspielen in Peking geäußert. Insbesondere das US-Duo Madison Chock und Evan Bates sah sich nach einer strittigen Benotung im letzten Durchgang den Franzosen Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron geschlagen geben. Ausschlaggebend war die Bewertung eines französischen Jurors in der finalen Kür.

Skinner: „athleten werden betrogen“
MyKayla Skinner ließ kein Blatt vor den Mund: „Ich habe es satt, dass Athleten nicht das bekommen, wofür sie so hart gearbeitet haben – und dass Kampfrichter betrügen“, erklärte sie gegenüber „Fox News Digital“. Sie betonte, dass die Leistungen des US-Teams ihrer Meinung nach höhere Bewertungen verdient hätten. „Wenn man sein Leben der Perfektion jedes Details widmet, erwartet man, dass die Wertung dieses Niveau an Exzellenz widerspiegelt.“

Starke programme zu niedrig bewertet?
Aus ihrer Perspektive als Olympionikin seien die Programme von Chock und Bates stark gewesen. „Aus meiner Sicht habe ich Programme gesehen, die sauber, technisch stark und emotional kraftvoll waren. Es fällt schwer, nicht das Gefühl zu haben, dass sie zu niedrig bewertet wurden. Unsere Athleten haben Leistungen auf Goldmedaillen-Niveau gezeigt, und dazu stehe ich“, so Skinner.

Ehemalige us-meisterin jennifer sey unterstützt kritik
Auch die frühere US-Meisterin im Turnen, Jennifer Sey, verurteilte die Entscheidung und forderte Konsequenzen. Sie sieht Korruption im olympischen Sport als ein seit langem bestehendes Problem. „Auf Olympia-Niveau gibt es in bewerteten Sportarten schon seit jeher Korruption. Im Turnen, im Boxen und im Eiskunstlauf“, so Sey.
Forderung nach transparenz und härteren strafen
Sey plädiert für eine sorgfältigere Auswahl der Kampfrichter und mehr Transparenz bei der Entstehung der Wertungen. Darüber hinaus müsse man korrupte Kampfrichter mit hohen Geldstrafen bestrafen, um zukünftigen Betrug abzuschrecken. Sie fordert:
- Strengere Auswahlkriterien für Kampfrichter
- Mehr Transparenz bei der Bewertung
- Höhere Geldstrafen für korrupte Kampfrichter
Weitere nachrichten von den olympischen spielen
Neben dem Eiskunstlauf-Skandal gibt es weitere Entwicklungen, die Schlagzeilen machen:
| Thema | Kurzbeschreibung |
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Die Debatte um die Fairness im olympischen Sport ist damit noch lange nicht beendet. Die Vorwürfe von Skinner und Sey werfen ein dunkles Licht auf die Integrität der Kampfrichter und die Transparenz der Bewertungssysteme.
