Olympia in italien: deutsche medaillenhoffnungen und verstreute spiele
- Olympia in italien: deutsche medaillenhoffnungen und verstreute spiele
- Erinnerungen an frühere erfolge
- Die herausforderung verstreuter wettkampforte
- Rebensburgs einschätzung zur organisation
- Persönliche erinnerungen und besondere momente
- Medaillenhoffnungen im ski alpin und biathlon
- Sicherheit im skirensport
- Blick nach vorn und vorfreude auf olympia
Olympia in italien: deutsche medaillenhoffnungen und verstreute spiele
Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo, sowie an fünf weiteren Orten in Norditalien, starten am Freitag. Zwei ehemalige Spitzathleten, Viktoria Rebensburg und Michael „Ebs“ Rösch, geben als TV-Experten Einblicke und analysieren die Chancen der deutschen Athleten im Ski Alpin und Biathlon. Beide blicken auf erfolgreiche Olympische Spiele zurück und teilen ihre Erfahrungen.
Erinnerungen an frühere erfolge
Michael Rösch feierte 2006 in Turin mit der deutschen Biathlon-Staffel den Gewinn der Goldmedaille, seine erste von zwei Olympia-Teilnahmen. Viktoria Rebensburg gewann 2010 in Vancouver Gold im Riesenslalom und 2014 in Sotschi Bronze. 2018 verpasste sie knapp eine Medaille als Vierte. Nun kehren beide als Experten zu Eurosport zurück. Der Sender überträgt insgesamt 260 Stunden Olympia im Free-TV und noch mehr im Livestream bei HBO Max.

Die herausforderung verstreuter wettkampforte
Die ungewöhnliche Verteilung der Wettkampforte wirft Fragen nach dem olympischen Flair auf. Zwischen Antholz, dem Zentrum des Biathlons, und Cortina d'Ampezzo, wo die Frauen-Ski-Alpin-Wettbewerbe stattfinden, liegen über eine Stunde Autofahrt. Die Männer müssen sogar dreieinhalb Stunden nach Bormio reisen. Rösch sieht Antholz als eine „coole Weltmeisterschaft mit Ringen“, betont aber, dass die Olympischen Ringe überall präsent sind und der Wettkampf am Ende zählt.

Rebensburgs einschätzung zur organisation
Viktoria Rebensburg betont den Unterschied zu Olympia-Spielen in Peking, Pyeongchang oder Sotschi, die weniger stark im Wintersport verwurzelt waren. Sie lobt die Leidenschaft der Menschen in Cortina und die Tradition des Ortes. Sie sieht in der Verteilung der Wettkampforte auch eine Vorbereitung auf die Spiele 2030 in Frankreich, wo ähnliche Herausforderungen zu erwarten sind.

Persönliche erinnerungen und besondere momente
Beide Experten teilen persönliche Anekdoten von ihren eigenen Olympia-Teilnahmen. Rebensburg erinnert sich an die ausgelassene Stimmung in Whistler 2010, während Rösch die einfache, aber intensive Erfahrung in einer kleinen Hütte in Turin 2006 schätzt. Rösch beschreibt, wie er nach langer Pause wieder zu Olympia zurückfand und wie bedeutend der sechste Platz bei einem Weltcup für Belgien für ihn war.

Medaillenhoffnungen im ski alpin und biathlon
Im Ski Alpin sieht Rebensburg bei Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann gute Chancen, obwohl sie nicht zu den absoluten Top-Favoritinnen zählen. Aicher hat in Tarvisio einen Super-G gewonnen und Weidle-Winkelmann in Cortina 2021 Silber bei der WM. Im Biathlon traut RöschPhilipp Nawrath eine Überraschung zu, insbesondere an seinem Geburtstag am 13. Februar. Auch Franziska Preuß, trotz einer schwierigen Saison, könnte noch einmal für Furore sorgen.

Sicherheit im skirensport
Die Sicherheit im Skirensport ist ein wichtiges Thema. Rebensburg betont, dass die FIS Maßnahmen ergreift, um vereiste Pisten zu vermeiden, aber eine hundertprozentige Sicherheit nicht gewährleistet werden kann. Es sei ein komplexes Thema, das die Leistungsfähigkeit der Athleten und die ständige Suche nach Optimierung einschließt.
Blick nach vorn und vorfreude auf olympia
Beide Experten freuen sich auf die kommenden Wettkämpfe und die Atmosphäre in Italien. Rösch plant, mit seinem Fiat Panda 4x4 durch die Alpen zu fahren, während Rebensburg die Gelegenheit nutzen möchte, das Drumherum zu genießen und die deutsche Mannschaft anzufeuern. Sie sind sich einig, dass die Olympischen Spiele eine besondere Hausnummer sind und unvergessliche Momente versprechen.
