Olympia 2026: wetterchaos bedroht herrenabfahrt in bormio

Wetterkapriolen überschatten olympia-start in mailand/cortina

Der Beginn der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo könnte von widrigen Wetterbedingungen überschattet werden. Besonders die Herren-Abfahrt in Bormio steht vor großen Herausforderungen. Aktuelle Prognosen deuten auf starken Neuschnee und mögliche Verzögerungen hin, die sowohl die Trainingsläufe als auch das Rennen selbst gefährden könnten.

Swiss-ski-team besorgt: wettkampf auf verkürzter strecke?

Swiss-ski-team besorgt: wettkampf auf verkürzter strecke?

Walter Reusser, Sportchef von Swiss-Ski, äußerte sich besorgt gegenüber „Blick“: „Bei Olympia sind wir ganz besonders auf gutes Wetter angewiesen, da Verschiebungen aufgrund des dichten Programms kaum möglich sind.“ Sollte das Wetter nicht mitspielen, droht eine verkürzte Abfahrt auf der spektakulären Stelvio-Strecke. Reusser bezeichnet dieses Szenario als „Sünd und Schande”.

Vorbereitungen der schweizer athleten beeinträchtigt

Vorbereitungen der schweizer athleten beeinträchtigt

Die Vorbereitungen des Schweizer Teams haben bereits unter den Bedingungen gelitten. Die geplante Streckeninspektion der Swiss-Ski-Coaches am Dienstag musste aufgrund der Schneemassen abgesagt werden. Tom Stauffer, Cheftrainer der Schweizer Männer, kommentierte: „Die Olympischen Spiele beginnen nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Auch das erste Abfahrtstraining am Mittwoch ist gefährdet.

Hoffnungsschimmer für donnerstag

Trotz der düsteren Aussichten gibt es einen Hoffnungsschimmer: Meteorologen erwarten eine Wetterbesserung ab Donnerstag, was ein Training auf der kompletten Strecke ermöglichen könnte. Die Athleten und Teams hoffen darauf, sich optimal vorbereiten zu können, bevor die Wettkämpfe beginnen.

Interne qualifikation im schweizer team verschärft

Die unsichere Wetterlage könnte auch Auswirkungen auf die teaminterne Qualifikation der Schweizer Abfahrer haben. Neben den bereits feststehenden Teilnehmern Marco Odermatt und Franjo von Allmen konkurrieren Alexis Monney, Niels Hintermann und Stefan Rogentin um die verbleibenden zwei Startplätze. Fällt ein weiteres Training aus, könnte die Entscheidung letztendlich beim Trainerteam liegen.

Trainerentscheidung als mögliche alternative

Tom Stauffer hält sich mit Details zu den Entscheidungskriterien zurück: „In einem solchen Fall würde das Trainerurteil zum Tragen kommen.“ Die bisherigen Leistungen der Athleten könnten dabei eine entscheidende Rolle spielen. Monney trumpfte in dieser Saison bereits mit einem fünften und drei weiteren Top-10-Platzierungen auf, während Hintermann mit einem sechsten und siebten Platz auf sich aufmerksam machte. Rogentin liegt mit Platzierungen auf Rang 8 und 13 zurück, was im Falle einer Trainerentscheidung nachteilig sein könnte.

Optimismus für das renntag-wetter

Für die Fans gibt es jedoch Grund zur Hoffnung: Die Wetterprognosen für den Renntag am Samstag lassen auf bessere Bedingungen hoffen. Dies könnte eine spannende und faire Abfahrt ermöglichen, bei der die Athleten ihr volles Potenzial zeigen können. Wir bleiben dran und berichten über die neuesten Entwicklungen.