Okc zerquetscht kranken lakers-kader – boston und warriors liefern sich mit den playoffs

Die Oklahoma City Thunder haben kein Mitleid mit Kranken. Ohne LeBron, ohne Luka, ohne Reaves – die Lakers liefen mit einer Notbesetzung auf und wurden 87:123 weggewischt. Shai Gilgeous-Alexander spielte dabei nur 28 Minuten, reichte aber für 25 Punkte und acht Assists. Die Ballera holten sich damit den Saison-Sweep und zeigen dem Rest des Westens, was „Tiefe“ wirklich bedeutet.

Isaiah joe und die zweite welle schießen la ab

Joe traf sechs Dreier, Chet Holmgren sammelte ein entspanntes Double-Double, und selbst Isaiah Hartenstein kam in Kurzeinsätzen auf plus/minus +18. Die Lakers trafen nur 35 Prozent aus dem Feld – das ist ihr schlechtester Wert der Saison. Rui Hachimuras 15 Zähler wirkten wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Thunder legten vor der Pause einen 23:5-Run hin, danach war die Partie ein Offenes-Training.

Boston wackelt, brown beendet die diskussion

Boston wackelt, brown beendet die diskussion

In Charlotte lagen die Celtics zwischenzeitlich mit elf zurück, ehe Jaylen Brown den Schalter umlegte. 35 Punkte, neun Rebounds, ein Spiel gedreht. Die Hornets erzielten im letzten Viertel nur 15 Punkte – so stellt man eine Defense vor. LaMelo Balls 36-Punkte-Auflage reichte nicht, weil seine Teamkollegen zusammen 31 Prozent warfen. Boston sichert sich damit die Serie und bleibt auf Kurs Heimvorteil.

Curry kommt von der bank – und die warriors gewinnen endlich wieder

Curry kommt von der bank – und die warriors gewinnen endlich wieder

Golden State beendete seine Mini-Krise mit einem 110:105 gegen die Kings. Steph Curry agierte als Sechstel-Mann, legte 17 Punkte auf und schlug vor allem in der Schlussphase die Bude. De’Anthony Melton war mit 21 Punkten tatsächlich der Führungsmann, doch die Warriors trafen 17 Dreier und überstanden ein spätes Comeback von Sacramento. Die Kings kamen bis auf zwei Punkte heran, verpassten aber den Ausgleich. Für Golden State war es der erste Sieg nach Currys Rückkehr – und ein Warnschuss an die Playoff-Konkurrenz.

Raptors schicken miami ins play-in-drama

Raptors schicken miami ins play-in-drama

Toronto schlug Miami 121:95 und schob die Heat endgültig in die Play-In-Zone. Scottie Barnes und Brandon Ingram kombinierten für 48 Punkte, Bam Adebayo war mit 2/13 FG komplett von der Rolle. Die Raptors lagen nach einem 19:2-Run schon früh vorne und gaben die Führung nie mehr her. Für Miami heißt es jetzt: zwei zusätzliche Knock-out-Spiele, eigentlich ein Albtraum für eine Truppe, die auf jeden Tag Erholung angewiesen ist.

Clippers und wolves halten kurs – dallas verpennt den dreier

Clippers und wolves halten kurs – dallas verpennt den dreier

Kawhi Leonard ließ Dallas mit 34 Punkten alt aussehen, während die Mavs bei 18 Prozent von jenseits der Linie verdarben. Cooper Flagg stemmte sich mit 25 Punkten gegen die Niederlage, doch ohne treffende Unterstützung blieb 103:116 die logische Folge. In Indiana fehlte Anthony Edwards – spielte keine Rolle. Minnesota gewann 124:104, Ayo Dosunmu führte mit 24 Punkten, Julius Randle steuerte 19 bei. Die Wolves stehen vor dem direkten Playoff-Ticket, die Pacers schlittern weiter durch die Krise.

Die Nacht gehörte den Thunder – gnadenlos, tief, hungrig. Die Lakers müssen hoffen, dass ihre Stars bald genesen, sonst droht im Westen das blaue Auge. Die Celtics zeigten, dass ein einzelner Heizer reicht, und die Warriors bewiesen: Selbst ein Bank-Curry kann reichen, wenn der Rest trifft. Die Playoffs rücken näher, die Maschinerie dreht sich schneller. Und Oklahoma? Die laufen schon mal mit Vollgas davon.