Okc rollt weiter: sga und holmgren zerlegen wolves, mavs kalt erwischen cavs

Oklahoma City schreibt Geschichte. Die Thunder schrauben ihre Siegesserie auf acht Spiele – und das mit dem Selbstvertrauen von Titelverteidern. Gegen Minnesota drehten sie nach der Pause auf, wie ein Sportwagen, der endlich auf der Autobahn aufs Gas tritt. Shai Gilgeous-Alexander war in der Schlussphase nicht mehr zu bremsen, Chet Holmgren lieferte innen wie außen den nächsten Statement-Auftritt ab: 21 Punkte, 9 Rebounds, 8/9 Feld. Die Wolves? Anthony Edwards versenkte nur 6 von 17 Würfen, ein Prozentwert, der in diesen Tagen gegen OKC reicht, um frühzeitig die Koffer zu packen.

Flagg fackelt cleveland ab und dallas lacht

Flagg fackelt cleveland ab und dallas lacht

Zwei Tage nach der 33-Punkte-Klatsche kehrten die Mavericks zurück – mit Rache im Gepäck. Cooper Flagg spielte sich in die Köpfe der Scouts: 27 Punkte, 10 Assists, kein Zucken in der Stirn. Cleveland hatte zwar Donovan Mitchell (26 Punkte, 11 Assists) und den zurückkehrenden Max Strus (24), doch die Defense wirkte wie ein Puzzle mit fehlenden Teilen. 130 Gegenzähler gegen ein Team mit 22 Siegen? Das ist mehr als ein Warnschuss, es ist eine Sirene.

Toronto nutzte die Schwächephase der Pistons gnadenlos. Brandon Ingram schraubte sich auf 34 Punkte, Scottie Barnes verteilte 8 Assists und Jakob Pöltl räumte unter den Brettern ab (18 Rebounds). Cade Cunningham war mit 33 Punkten zwar bester Werfer, doch seine 2/8 Dreier lassen die Frage offen, ob Detroit in der Lage ist, aus der zweiten Reihe zu treffen, wenn es in den Playoffs eng wird.

Milwaukee vergaß die Play-off-Angst gegen Indiana. Giannis Antetokounmpo flirtete mit dem Triple-Double (31 Punkte, 14 Rebounds, 8 Assists) und schickte die Pacers auf die Reise. Bobby Portis lieferte 29 Punkte vom Bank, ein Wert, der zeigt, dass die Bucks auch ohne tiefes Rotationstief überleben können – zumindest gegen das Schlusslicht.

Die Zahlen des Abends: OKC bei 53-15, die beste Bilanz der Liga. Detroit kassiert die dritte Niederlage in Serie, bleibt aber mit 48-19 weiterhin Spitzenreiter im Osten. Die Thunder jagten 116 Zähler, erlaubten nur 103 – und bewiesen wieder, dass Defense in Oklahoma längst kein Schimpfwort mehr ist.